​Die ​TSG 1899 Hoffenheim musste in diesem Sommer mit Joelinton einen der treffsichersten Angreifer in Richtung Newcastle United ziehen lassen. Bis zuletzt wähnten sich die Kraichgauer aber auf einem guten Weg, mit ​Kasper Dolberg einen Ersatz von Ajax Amsterdam loseisen zu können. Mittlerweile soll der Bundesligist aber vom OGC Nizza ausgestochen worden sein.


Noch vor wenigen Jahren galt Dolberg als eines der größten Talente des europäischen Fußballs, zuletzt stagnierte die Entwicklung des Stürmers nicht nur aufgrund zahlreicher Verletzungen, sondern auch wegen der starken Konkurrenz bei Ajax zunehmend. 


Anstatt zu versuchen, sich bei dem Champions-League-Halbfinalisten doch noch durchzusetzen, deutet derzeit alles auf eine vorzeitige Trennung hin.

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Bei Ajax war Dolberg zuletzt nur selten erste Wahl



Lange Zeit machten sich die Kaderplaner aus Sinsheim daher berechtigte Hoffnungen auf eine Verpflichtung des 21-jährigen Dänen. Der Vorschlag des Bundesligisten, den Mittelstürmer auszuleihen, stieß bei dem niederländischen Klub und auch bei Dolberg selbst aber auf wenig Gegenliebe. Vielmehr peilen der Offensivspieler und sein Noch-Arbeitgeber eine feste Trennung an.


Eben jenem Wunsch soll nun OGC Nizza entsprechen. Nach Informationen des niederländischen Journalisten Mike Verweij in Diensten vom Telegraaf, haben sich beide Klubs bereits auf eine Ablöse in Höhe von 20 Millionen Euro geeinigt. 


Das Spielerprofil von Kasper Dolberg

Position​MS​
​Alter​21
​Nationalität​dänisch
​Ajax-Spiele​119
​Ajax-Tore​45
​Marktwert​18 Mio. Euro
​Vertragslaufzeit​30.06.2022

(Marktwert laut transfermarkt.de)


Inklusive Boni könnte der Gesamtumfang des Transfers auf bis zu 25 Millionen Euro steigern. Die TSG ist bei solchen Größenordnungen wohl raus. Da hilft es auch nichts, dass der neue Cheftrainer der Kraichgauer, Alfred Schreuder, in der Vorsaison als Co-Trainer bei Ajax bereits viel Zeit mit Dolberg verbringen konnte.


Welche Rolle spielt Leipzigs Augustin?


Zuletzt kamen Zweifel auf, ob Nizza wirklich in der Lage ist, den Millionen-Deal zu stemmen. Mit Jean-Kevin Augustin, aktuell Profi von ​RB Leipzig, sollen die Franzosen nämlich ​einen weiteren Angreifer ins Visier genommen haben. Beide Spieler parallel zu verpflichten, dürfte die Finanzen des Traditionsvereins doch stark angreifen.

Jean Kevin Augustin,Rani Khedira

Auch Augustin denkt offenbar über eine Veränderung nach



Laut dem kicker sollen sich auch hier die handelnden Personen bereits handelseinig sein. Da der RB-Stürmer aber angeblich von Nizza nur ausgeliehen werden soll, stünde dem Deal letztlich wohl doch nicht viel im Wege. Eine mögliche Kaufoption, die dem Vernehmen nach auf rund 20 Millionen Euro festgelegt würde und an eine Anzahl von Einsätzen gekoppelt sein könnte, wäre schließlich erst frühestens in einem Jahr fällig und bis dahin könnte sich auch in Sachen Abgänge bei Nizza noch eine Menge tun.