Borussia Mönchenglabach sucht auch nach dem Bundesligastart weiterhin nach potenziellen Verstärkungen. Angeblich soll dabei Michael Gregoritsch, derzeit in Diensten des ​FC Augsburg, in den Fokus gerückt sein. Zudem sollen die Fohlen darüber nachdenken, den Abgang von Michael Cuisance in RIchtung Bayern München durch ein Talent des ​SC Paderborn zu kompensieren.


Schon seit geraumer Zeit liebäugelt Gregoritsch mit einem Abgang von den Fuggerstädtern. Die herbe 1:5-Niederlage zum Auftakt gegen den BVB dürfe die Bestrebungen des Offensivspielers hinsichtlich einer baldigen Luftveränderung weiter beflügelt haben. 


Wirklich motiviert trat der 25-jährige Österreicher in den letzten Wochen nicht auf und soll mit seiner Einstellung auch schon mit Trainer Martin Schmidt angeeckt haben. Kein Wunder also, dass der Torjäger in den vergangenen beiden Pflichtspielen jeweils vorzeitig ausgewechselt wurde.

Michael Gregoritsch,Jadon Sancho

Gegen den BVB konnte Gregroritsch kaum Akzente setzen



Nach der Niederlage gegen die Dortmunder vermied Gregoritsch nun erneut ein Bekenntnis zu den Augsburgern und erklärte laut dem kicker, dass seine Zukunft "in den Händen des Vereins" liege. Im Laufe des Transfersommers war der SV Werder Bremen lange Zeit als möglicher Abnehmer für den wechselwilligen Angreifer gehandelt worden, laut übereinstimmenden Medienberichten hatten beide Vereine aber ​zu weit auseinander liegende Vorstellungen bezüglich der Ablösesumme.


Gladbach verfügt über finanzielle Mittel


Zuletz war von einer Summe von etwa zwölf Millionen Euro die Rede, zu hoch für das Festgeldkonto der Hanseaten. Wie die Augsburger Allgemeine nun berichtet, soll mit Borussia Mönchengladbach ein weiterer Bundesligist Interesse an dem Augsburg-Angreifer bekundet haben. Im Gegensatz zu den Bremern, wären die Borussen in der Lage, die kolportiere Ablöse zu stemmen und könnten Gregoritsch zudem eine Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb in Aussicht stellen.


Das Spielerprofil von Gregoritsch:

​PositionHängende Spitze
​Alter​25
​Nationalität​österreichisch
​FCA-Spiele​71
​FCA-Scorerpunkte​27
​Marktwert​12 Mio. Euro
​Vertragslaufzeit​30.06.2022


(Marktwert laut transfermarkt.de)


Darüber hinaus spricht auch die taktische Ausrichtung der Fohlen unter dem neuen Cheftrainer Marco Rose für die Verpflichtung. Im angedachten Vierer-Mittelfeld mit Raute suchen die Gladbacher noch nach einem spielstarken, offensiv ausgerichteten Mittelfeldspieler und somit nach einem Spieler wie eben Gregoritsch. Sollte die Borussia wirklich ernst machen, wären die Augsburg-Bosse rund um Manager Stefan Reuter wohl durchaus zu Gesprächen bereit.


Auch Vasiliadis auf dem Zettel


Doch nicht nur Gregoritsch soll in den Überlegungen von Gladbach-Sportdirektor Max Eberl derzeit eine Rolle spielen. Nach der überraschenden Trennung von Michael Cuisance, ​den es zum großen FC Bayern München zog, sollen die Fohlen derzeit in Erwägung ziehen, ihr Mittelfeldaufgebot durch ein großes Talent des SC Paderborn zu verstärken.


Die Rede ist dabei laut GladbachLIVE von Sebastian Vasiliadis. Der erst 21-Jährige hat seit seinem Wechsel zu den Ostwestfalen im vergangenen Sommer eine steile Entwicklung hingelegt und war ​vor Monaten bereits einmal auf dem Radar der Gladbacher aufgetaucht. Damals nahmen die Borussen aber Abstand von einem konkreten Vorstoß und setzen vielmehr darauf, dass Cuisance den Durchbruch in Gladbach noch packen würde.

Sebastian Vasiliadis

Vasiliadis konnte sich in den vergangen Monaten stetig weiterentwickeln



Nun, da diese Option nicht mehr besteht, soll Vasiliadis wieder eine echte Alternative sein. Eberl wollte sich zu der Personalie noch nicht äußern und gab lediglich zu Protokoll, dass man in Gladbach nach dem Cuisance-Abgang nicht in Aktionismus verfallen werde. "Wir haben noch bis zum 2. September Zeit. Wir haben keine Not, wir suchen nicht händeringend", so der Kaderplaner.


Auch Vasiliadis selbst ließ sich zu keinem konkreten Statement hinreißen und erklärte, dass er aktuell davon ausgehe, "dass ich dem SC Paderborn in dieser Bundesligasaison zur Verfügung stehe". Im Fußball seien aber schon viele verrückte Dinge passiert und daher sei es schwer, eine Prognose abzugeben.