Für den ​1. FSV Mainz 05 ist der bisherige Saisonbeginn von sehr großem Pech geprägt. Neben den Niederlagen in der ersten Pokalrunde und am ersten Bundesliga-Spieltag musste Cheftrainer Sandro Schwarz einige schwerwiegende Verletzungen hinnehmen. Nach Stefan Bell könnte nun auch mit Jeremiah St. Juste sein Nachfolger in der Abwehrmitte lange ausfallen. 


"Die Schulter ist rausgeflogen", sagte Schwarz nach der 0:3-Niederlage gegen den SC Freiburg am Samstag.. "Wir müssen abwarten. Wir hoffen, dass nun nicht auch noch der nächste Innenverteidiger ausfällt." Eine genaue Diagnose und Ausfallzeit steht noch aus.


Nachdem sich St. Juste die Schulter ausgekugelt hat, wollte er nach der Einrenkung weiterspielen, die Schmerzen waren dafür jedoch zu groß. Bis zu seiner verletzungsbedingten . Auswechslung lieferte der 22-jährige Niederländer jedenfalls eine tolle Partie ab. "Er ist aus dem richtigen Holz geschnitzt", sagte Sportdirektor Rouven Schröder über den ehemaligen Feyenoord-Profi im SWR-Interview.


Der Kaderplaner wollte zudem nicht ausschließen, dass man auf die Verletzung mit einem weiteren Neuzugang reagieren wird. Vorher möchte man jedoch genauer erfahren, wie lange St. Juste ausfallen wird. Mit Moussa Niakhaté und Alexander Hack stehen Mainz jedenfalls nun nur noch zwei gestandene Innenverteidiger zur Verfügung, wobei auch der 20-jährige Ahmet Gürleyen aushelfen könnte.