Noch immer hat Raphael Guerreiro seinen auslaufenden Vertrag bei Borussia Dortmund nicht verlängert. ​Die Verantwortlichen pochen auf eine zeitnahe Entscheidung, laut Ruhr Nachrichten wurden die Gespräche mittlerweile wieder aufgenommen. 


Der Portugiese, der ein fester Bestandteil der Planungen von Trainer Lucien Favre ist, steht noch bis 2020 unter Vertrag. Seit längerem wird Guerreiro mit dem FC Barcelona und Paris St. Germain in Verbindung gebracht, aufgrund seiner starken Leistungen in der vergangenen Saison schien ein Wechsel grundsätzlich aber vom Tisch. Nach dem Supercup-Erfolg gegen Bayern München erklärte Favre auf der Pressekonferenz (via ​Spox): "Rapha ist ein sehr, sehr guter Spieler, sehr clever. Wir hoffen, dass er bleibt. Er wird bleiben!"

Raphael Guerreiro

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Doch mittlerweile hat sich das Blatt gewendet. Im Talk '19:09', veranstaltet von den Ruhr Nachrichten, bezog Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke klar Stellung: "Wir würden gerne mit Rapha verlängern, das ist kein Geheimnis, aber es gehören immer mehrere Parteien dazu. Es wäre ganz gut, wenn wir in den nächsten 14 Tagen Klarheit hätten." Sollte nach Ablauf des Ultimatums noch immer kein neues Arbeitspapier unterschrieben worden sein, strebt der BVB einen Verkauf noch in dieser Transferperiode an. Einen ablösefreien Wechsel könne sich der Klub aufgrund einer "gewissen kaufmännischen Solidität" nicht erlauben.


Gespräche laufen


Wie die ​Regionalzeitung am heutigen Sonntag meldete, sollen die Verantwortlichen die Gespräche mit der Spielerseite wiederaufgenommen haben. Wohl aber nur, um zu verdeutlichen, dass ein ablösefreier Wechsel aus ihrer Sicht nicht in Frage kommt. Die Vertragsverlängerung genieße noch immer hohe Priorität, allerdings lassen sich die Bosse anders als bei Mario Götze wenig Zeit. Der Ausgang ist offen: "Die Gespräche laufen, mehr gibt es nicht dazu zu sagen", wird Zorc auf Nachfrage zitiert.