​Am Samstag empfängt der ​VfB Stuttgart zu Hause den ​FC St. Pauli. Während die Schwaben mit einem guten Saisonstart im Rücken auf einem guten Weg zu seien scheinen, würde den Gästen nach lediglich einem Zähler aus zwei Ligaspielen ein Punktgewinn gut zu Gesicht stehen, um nicht von einem veritablen Fehlstart sprechen zu müssen. Alle wichtigen Infos zur mit Spannung erwarteten Partie gibt es hier.


Wo wird das Spiel übertragen?

DatumSamstag, 17.08.2019
Anstoß13:00 Uhr
StadionMercedes-Benz-Arena (Stuttgart)
SchiedsrichterGuido Winkmann
TV / Live StreamSky Sport 2 , Sky Sport 3 / Sky Go, Sky Ticket

Team-News


Beim VfB muss Trainer Tim Walter den ​​Ausfall von Mittelfeldspieler Orel Mangala kompensieren. Für den am Knie verletzten Belgier dürfte Daniel Didavi wieder auf den Posten des Spielmachers zurückkehren und im Sturmzentrum Platz machen für Hamadi Al Ghaddioui. In der Innenverteidigung droht zudem Holger Badstuber auszufallen. Für den Ex-Münchner wird aller Voraussicht nach Liverpool-Leihgabe Nathaniel Phillips in die Startelf rücken.


Auch ​Gäste-Coach Jos Lukukay kann weiterhin nicht aus dem Vollen schöpfen. So stehen weiterhin unter anderem ​Christopher Avevor (Wadenbeinbruch und Syndesmoseriss), Leo Östigard (Muskelfaserriss) und auch der ehemalige Stuttgarter Boris Tashchy (Muskelbündelriss) nicht zur Verfügung.


Voraussichtliche Aufstellungen:

FC St. Pauli​​Himmelmann - Kalla, Hornschuh, Knoll, Buballa - Hoffmann - Miyaichi, Möller Daehli, Becker, Conteh - Diamantakos

Hier findest du die ​Aufstellung des VfB

Direkter Vergleich: 

In der ruhmreichen Geschichte beider Traditionsvereine kam es bislang zu 19 direkten Aufeinandertreffen. Die Stuttgarter konnten dabei ganze 13 Mal den Platz als Sieger verlassen und mussten sich nur zwei Mal geschlagen geben. Noch imposanter kommt die Heimstatistik daher, die neun Siege und ein Remis bei einem Torverhältnis von 22:4 aufweist.

Die aktuelle Form:

Im DFB-Pokal taten sich die Stuttgarter am vergangene Montag im Duell mit dem Drittligisten Hansa Rostock lange schwer, konnten sich am Ende aber mit einem 1:0-Erfolg schadlos halten. In der Liga war der Absteiger mit einem überzeugenden 2:1-Heimsieg gegen Aufstiegskonkurrent Hannover 96 gestartet. Auch beim darauffolgenden 2:2-Remis gegen den FC Heidenheim zeigte man starke Ansätze, leistete sich aber auch defensive Aussetzer.
Tim Walter
Coach Tim Walter wähnt seinen VfB auf einem guten Weg


Der Ligaauftakt verlief für die vor der Saison heiß gehandelten Hanseaten mit einem 1:1-Remis gegen Arminia Bielefeld ziemlich ernüchternd. Noch schwacher präsentierte sich das Team von Cheftrainer Jos Luhukay am zweiten Spieltag bei der 1:3-Heimniederlage gegen Greuther Fürth. Der denkbar knappe Pokalsieg gegen Viertligist VfB Lübeck, der erst im Elfmeterschießen eingefahren werden konnte, ist ebenfalls alles andere als ein Ruhmesblatt.

Die Ergebnisse beider Mannschaften aus den vergangenen drei Partien:

VfB StuttgartFC St. Pauli
VfB 2:1 Hannover 96 (2. Liga)​Arminia Bielefeld 1:1 St. Pauli (2. Liga)
​Heidenheim 2:2 VfB (2. Liga)St. Pauli 1:3 Greuther Fürth (2. Liga)
​Hansa Rostock 0:1 VfB (Pokal)​VfB Lübeck 6:7 St. Pauli (Pokal)

Prognose:

Alle Anzeichen deuten nach Stand der Dinge auf einen Heimsieg des VfB Stuttgart hin. Schon allein ein Blick auf die jeweiligen Marktwerte der Kader spricht eine eindeutige Sprache. So sind die Spieler des VfB laut transfermarkt.de rund 82 Millionen Euro wert und die des Gastes gerade einmal rund 18 Millionen Euro.


Die Partien gegen Rostock und auch gegen Heidenheim haben aber aufgezeigt, dass es dem neu formierten Team von Tim Walter noch nicht gelingt, diese PS auch dauerhaft auf den Rasen zu bringen. Von Seiten der Hanseaten wäre aber dennoch eine deutliche Leistungssteigerung von Nöten, um im Ländle auf einen Punktgewinn hoffen zu können