​Werder Bremen wird sich weiterhin nach einem Rechtsverteidiger umsehen müssen. Der von ihnen umworbene Benjamin Henrichs hat Trainer Florian Kohfeldt offenbar persönlich abgesagt. Ein weiterer Kandidat soll u. a. Andrea Conti vom AC Mailand sein.


Auch wenn die Zukunft über diesen Sommer hinaus von Benjamin Henrichs noch offen ist, wird man Bremen nun aus dem Rennen um den rechten Verteidiger ausschließen können. Wie Bild berichtet, hat der U21-Nationalspieler, der noch bis 2023 bei der AS Monaco unter Vertrag steht, Trainer Florian Kohfeldt am Donnerstag per Telefongespräch abgesagt.


Trotz Werder-Absage: Henrichs Zukunft weiterhin offen


Bereits gegen Ende der letzten Saison hatte Werder begonnen, sich um ihn zu bemühen. Durch die erfolgreiche Europameisterschaft (2. Platz) hat auch Henrichs vorspielen können, sodass sicherlich noch einige andere Klubs auf ihn aufmerksam wurden. Die Bundesliga hätte er gekannt: Erst letztes Jahr wechselte er von ​Bayer Leverkusen zu Monaco, wo er beim Saisonauftakt gegen Lyon, der mit 0:3 verloren ging, von Beginn an spielen durfte.


Des Weiteren sei es noch offen, ob er über die Transferperiode hinaus bleibt, oder ob er nach nur einem Jahr wieder wechselt. Leverkusen hatte rund 20 Millionen Euro für ihn bekommen, doch der Marktwert war durch die letzte, schlechte Saison, die Monaco hatte (langer Abstiegskampf), gesunken - Bremen hätte ihn ohnehin nur leihen wollen und können.

Benjamin Henrichs

Henrichs in Diensten der U21-Nationalmannschaft



Die Suche wird also weitergehen. ​Zuletzt war Andrea Conti vom AC Mailand mit Bremen in Verbindung gebracht worden. Laut Bild sei er ein Kandidat, doch es werde vermutet, dass es ein andere Spieler wird. ​Laut DeichStube ist am Conti-Gerücht nichts dran. Das Gleiche gelte für Bernado (Brighton), den ebenfalls die Bild ins Gespräch brachte. Viel Zeit ist nicht mehr, in zweieinhalb Wochen schließt der Transfermarkt. 


Werder Bremen startet am Samstag um 15:30 Uhr gegen ​Fortuna Düsseldorf in die neue Saison.