​Nach dem ​späten 1:0-Erfolg im DFB-Pokal beim FC Ingolstadt 04 steht für den ​1. FC Nürnberg wieder der Ligaalltag auf dem Programm. Am Freitagabend sind die Franken beim ​SV Sandhausen zu Gast. Für das Duell mit dem Tabellendreizehnten hat Cheftrainer Damir Canadi fast alle Mann an Bord.


"Mit dem Pokalerfolg im Rücken hatten wir eine gute Trainingswoche", erklärte der österreichische Übungsleiter auf der Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag. In Ingolstadt wich Canadi von seinem bisher bevorzugten Spielsystem mit Dreierkette ab und setzte in der Defensive stattdessen auf eine Viererkette.


Da die Umstellung durchaus von Erfolg gekrönt war, ist es denkbar, dass der Absteiger in Sandhausen mit der gleichen Formation aufläuft. Angeschlagen sind derzeit die beiden Verteidiger Georg Margreitter sowie Fabian Nürnberger.

Stammtorhüter Christian Mathenia, der am vergangenen Wochenende Vater geworden ist und deshalb nicht mit nach Ingolstadt gereist war, kehrt gegen Sandhausen wieder ins Tor zurück. 


Im Abwehrzentrum dürfte Canadi erneut Lukas Mühl und Neuzugang Asger Sörensen das Vertrauen schenken. Auf der rechten Abwehrseite liefern sich Oliver Sorg und Enrico Valentini ein heißes Duell. Letztgenannter könnte wie schon im Pokal den Vorzug erhalten. Komplettiert wird die Viererkette durch Linksverteidiger Tim Handwerker. 


Im zentralen/defensiven Mittelfeld führt kein Weg an Kapitän Hanno Behrens vorbei. ​Neuzugang Johannes Geis, der im Pokal ein durchaus überzeugendes Startelfdebüt feierte, dürfte erneut von Beginn an auflaufen. Heiße Kandidaten für die offensiven Außenbahnen sind Iuri Medeiros (rechts) und Sebastian Kerk (links). Als hängende Spitze hinter Mikael Ishak wird voraussichtlich Nikola Dovedan beginnen. Der Neuzugang könnte jedoch auch mit Medeiros die Positionen tauschen.


Die voraussichtliche Aufstellung im Überblick: 

Mathenia - Valentini, Mühl, Sörensen, Handwerker - Behrens - Medeiros, Geis, Kerk - Dovedan - Ishak