Tim Walter

XXL-Kader beim VfB: Diese Spieler werden es schwer haben

Die Kaderplaner des VfB Stuttgart rund um Sportdirektor Sven Mislintat werkelten in den letzten Tagen weiter eifrig an der Mannschaft des Aufsteigers und konnten mit Wataru Endo und Silas Wamangituka zwei frische Neuzugänge präsentieren. 


Da der Kader des Absteigers mittlerweile fast aus allen Nähten platzt, könnte die Spielzeit für das eine oder andere Talent überschaubar bleiben.

1. Mateo Klimowicz

Mateo Klimowicz wurde in diesem Sommer für 1,5 Millionen Euro vom argentinischen Zweitligisten AC Cordoba losgeeist und hat sichtlich Mühe, sich im offensiven Mittelfeld gegen Daniel Didavi und Philipp Klement durchzusetzen. 


Seine ersten Pflichtspielminuten im VfB-Dress verliefen beim Remis gegen Heidenheim auch alles andere als glücklich, schließlich vergeigte der 19-Jährige eine hunderprozentige Torchance. Über starke Trainingsleistungen will er sich seinem Trainer Tim Walter aber weiter empfehlen.

2. Tanguy Coulibaly

Hörte man sich vor dem Saisonstart in VfB-Fankreisen um, tauchte in Diskussionen um potenzielle Hoffnungsträger nicht selten der Name Tanguy Coulibaly auf. Der Neuzugang aus Frankreich gilt schließlich als sehr flink und könnte dem Flügelspiel der Schwaben endlich etwas Zug verleihen. 


Bis dato spielte der Youngster aber keine Rolle und sammelte zuletzt in der zweiten Mannschaft Spielpraxis. Ob der 18-Jährige in dieser Spielzeit noch wichtig werden kann, hängt maßgeblich von der Taktik des Cheftrainers ab.

3. Maxime Awoudja

Beim Ligastart gegen Hannover 96 erwischte Neuzugang Maxime Awoudja einen rabenschwarzen Abend und leistete sich nach einem unglücklichen Eigentor auch noch eine gelb-rote Karte. Der Platzverweis war zwar auf eine Fehleinschätzung des Schiedsrichters zurückzuführen, Werbung in eigener Sache sieht aber dennoch anders aus.


Zu allem Überfluss wurde dem ehemaligen Jugendspieler des FC Bayern München mit Leihspieler Nathaniel Phillips unlängst ein neuer Konkurrent für die Innenverteidigung vor die Nase gesetzt.

4. Luca Mack

Luca Mack wurde in diesem Sommer von der U19 in den Profikader hochgezogen und gilt als eines der aussichtsreichsten Defensivtalente der Stuttgarter. Obwohl der 19-Jährige sowohl in der Innenverteidigung als auch im defensiven Mittelfeld aufgeboten werden kann, hat er derzeit einen schweren Stand. Auch er muss sich daher wohl auf ein stetes Pendeln zwischen erster und zweiter Mannschaft einstellen.

5. Antonis Aidonis

Ähnliches gilt für Antonis Aidonis. Im Gegensatz zu Mack konnte Aidonis in der vergangenen Spielzeit zwar schon erste Erfahrungen im Profikader des VfB sammeln, trotz der Verletzung von Marcin Kaminski hat der dreifache deutsche U18-Nationalspieler derzeit aber kaum Aussichten auf regelmäßige Einsätze.

6. David Grözinger

In der Saisonvorbereitung hatte sich David Grözinger phasenweise in den Vordergrund spielen können und galt als aussichtsreicher Bewerber für einen Posten auf der linken Abwehrseite. Mittlerweile hat sich dort aber Borna Sosa festgespielt und auch Emiliano Insua hat im interen Duell derzeit die Nase vorn. Laut der BILD soll der 20-Jährige daher noch verliehen werden.

7. Anastasios Donis

Was wäre eine potenzielle Streichliste des VfB ohne Anastasios Donis. Der griechische Angreifer ist gefühlt bereits seit Jahren auf dem Sprung, wirklich ernsthafte Angebote für den wählerischen Stürmer sind aber angeblich weiterhin Mangelware. 


Nicht wenige Stuttgarter hoffen daher immer noch inständig, dass der 22-Jährige endlich seine Arbeitseinstellung überdenkt und sich durch starke Leistungen im Spiel aber auch im Training unverzichtbar macht. Die Qualitäten um bei der Mission sofortiger Wiederaufstieg eine wichtige Rolle einzunehmen, bringt der griechische Nationalspieler schließlich definitiv mit.

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