Was macht eigentlich "Uns Fiete"? Extra frühzeitig war ​Fiete Arp (19) an der Säbener Straße aufgekreuzt, hatte sogar seinen Urlaub etwas verkürzt, um den harten Konkurrenz-Kampf beim ​FC Bayern zu bestehen. Und die Vorbereitung ließ sich auch ganz gut an für den Ex-HSVer. 


Doch schon beim Erstrunden-Spiel im DFB-Pokal bei Energie Cottbus sah sich Arp auf einmal aus dem Kader der Roten verbannt. Das an sich wäre vielleicht für einen neunzehnjährigen Neuzugang beim FC Bayern, zumal aus der Zweiten Liga kommend, nicht ungewöhnlich (Stichwort: Rotation), doch wenn beim selben Spiel ein Spieler aus der Regionalliga-Mannschaft (Wriedt) berücksichtigt wird, kann man schon mal ins Grübeln kommen. 


Hartnäckig halten sich entsprechend die Gerüchte, dass der FC Bayern plant, Arp noch bis zum Transferschluss irgendwo leihweise "zu parken". Wenn dem so ist, würde sicherlich auch der HSV wieder ins Gespräch gebracht werden. Doch sollte man im Volkspark davon Abstand nehmen. Zu emotional könnte das ganze geraten. Und der Druck wäre, fast analog zur vergangenen Saison, wieder der gleiche. Nein, wenn Fiete Arp verliehen wird, dann zu einem Bundesligisten. Eintracht Frankfurt soll ja bekanntlich gerade auf Stürmersuche sein. Wobei die Hessen wohl größere Optionen im Kopf haben. Nämlich die Kategorie Stürmer, die dir per se schon 10-15 Tore pro Saison garantiert. Diese Garantie kann der Teenager Arp noch nicht geben. 


Marcelo adelt Arp


Doch dass der Stürmer auch jetzt schon gezeigt hat, was in ihm steckt, verdeutlicht ein Statement von Real Madrids Linksverteidiger Marcelo. Der wurde nämlich neulich beim International Challenge Cup von dem Youngster ziemlich nass gemacht. Und da so etwas, auch im mittlerweile etwas vorgerückten Alter des Brasilianers, nicht jeden Tag passiert, schien der Real-Star keine Zeit verlieren zu wollen, über dieses neue deutsche Sturmtalent mal ein paar lobende Worte zu verlieren: "Er ist ein guter Spieler und hat noch eine riesige Karriere vor sich. Mir gefallen furchtlose, freche Spieler wie er", diktierte er der Journaille nach dem Freundschaftskick in die Mikros (Quelle: Spox).


Wird jetzt nur noch Zeit, dass Arp auch den Verantwortlichen bei Bayern so gefällt.