​RB Leipzig will unter dem ​neuen Cheftrainer Julian Nagelsmann in dieser Spielzeit erneut die Tabellenspitze angreifen. Noch ist weiterhin unklar, ob der ehemalige TSG-Coach dabei auf ​Timo Werner zurückgreifen kann. Der Angreifer lässt sich von seinem aktuellen Arbeitgeber weiterhin nicht unter Druck setzen und lässt sich alle Optionen offen.


Schon seit Monaten setzen die Leipziger dem deutschen Nationalspieler die Pistole auf die Brust und fordern von ihm eine eindeutige Entscheidung. Allem Anschein nach ist sich der gebürtige Stuttgarter seines Standings innerhalb des Vereins aber derart bewusst, dass er sich sicher ist, dass die Waffe der RB-Bosse allenfalls mit Platzpatronen bestückt ist.

Timo Werner

Timo Werner weicht weiterhin allen ultimativen Vertragsgesprächen aus



Selbst der in Leipzig quasi unantastbare Ralf Rangnick konnte im vergangenen Winter in seiner damaligen Funktion als Sportdirektor dem von mehreren internationalen Klubs umworbenen Offensivspieler kein Bekenntnis aus den Rippen leiern. Rangnicks Forderung auf eine definitive Entscheidung bis zum Start der Rückrunde lief dabei genauso ins Leere, wie der Wunsch von RB-Boss Oliver Mintzlaff auf eine Entscheidung bis zum Saisonende.


Nächste Frist droht auszulaufen


Nun, da die Leipziger allen einstigen Erklärungen zum Trotz mit Werner in dessen letztes Vertragsjahr geschritten sind, wollen die Sachsen zumindest bis zum Bundesligastart am kommenden Sonntag gegen Union Berlin für klare Verhältnisse sorgen. Laut der BILD sollen die Leipziger ihr Sturmjuwel in den Vertragsverhandlungen dabei längst nicht mehr mit Samthandschuhen anfassen. Gebracht hat es laut dem Boulevardblatt jedoch nichts und so deutet vieles daraufhin, dass Werner sein Zögern munter fortsetzen wird.​


Das Spielerprofil von Timo Werner

Position​MS​
​Alter​23
​Nationalitätdeutsch​
​Länderspiele​25
Spiele für RBL​115
​Tore für RBL​61
​Marktwert​65 Mio. Euro

(Marktwert laut transfermarkt.de)


Allem Anschein nach spekuliert der 23-Jährige weiterhin auf einen ​Vorstoß der Kaderplaner des FC Bayern München, die aktuell wohl eher mit einem Deal in einem Jahr, dann ablösefrei, liebäugeln. Angebote der AS Rom und von SSC Neapel soll Werner bereits ausgeschlagen haben. 


Nagelsmann lässt sich von alledem indes nicht aus der Ruhe bringen und blickt ausschließlich aufs Sportliche. Beim knappen DFB-Pokalsieg gegen den VfL Osnabrück stand Werner daher wie gewohnt in der Startelf.