Am Montagabend trifft der amtierende Pokalsieger ​Bayern München in der ersten Runde auf Energie Cottbus. Zuvor trugen aber noch der VfL Wolfsburg und der VfB Stuttgart ihre Partien aus; im Zweitligaduell traf zudem Hannover 96 auf den Karlsruher SC. Das Roundup zu den Partien.


 Hallescher FC - VfL Wolfsburg (3:5)


Bundesligist VfL Wolfsburg kommt gegen den Drittligisten Hallescher FC mächtig ins Schwimmen. Der HFC ging kurz vor der Pause durch Felix Drinkuth in Führung, Wolfsburg antwortete im direkten Gegenzug durch Wout Weghorst. Nach dem kurzen Schock und dem Ausgleich legte Wolfsburg nach 49 Minuten durch Yannick Gerhardt nach. 


Der HFC kämpfte sich jedoch zurück und glich wiederum nach 57 Minuten durch Sebastian Mai aus. William rettete den VfL nach 70 Minuten vorerst vor dem drohenden Nachsitzen gegen den Drittligisten. Eine gelb-rote Karte für Joshua Guilavogui machte es in der Nachspielzeit nochmal spannend, der HFC glich tatsächlich durch Fetsch aus. Das bedeutete: Verlängerung!


Trotz Unterzahl wurde Wolfsburg seiner Favoritenrolle in den Extra-Minuten dann aber doch gerecht. Robin Knoche brachte die Wölfe kurz nach dem Wiederanpfiff in Führung, Brekalo machte den Deckel für den VfL nur zwei Minuten später zu. Damit ist der VfL Wolfsburg mit einem blauen Auge in Halle davon gekommen.


Tore: Drinkuth (43.), Weghorst (44.), Gerhardt (49.), Mai (57.), William (70.), Knoche (92.), Brekalo (94.)


Karlsruher SC - Hannover 96 (2:0)

Mirko Slomka traf mit seinem neuen Club ​Hannover 96 in der ersten Runde auf seinen alten Club, den Zweitliga-Aufsteiger ​Karlsruher SC. Die Niedersachsen konnten ihrer Favoritenrolle jedoch nicht gerecht werden: Der bessere KSC ging nach 53 Minuten durch Lukas Grozurek in Führung, Marvin Wanitzek legte vom Punkt nach. Hannover bäumte sich anschließend noch einmal auf, insgesamt kam aber zu wenig.

Tore: Grozurek (53.), Wanitzek (61.)

Hansa Rostock - VfB Stuttgart (0:1)


Auch für den ​VfB Stuttgart wurde der Pokalabend in Rostock zu keinem Spaziergang. Zwar brachte Hamadi Al Ghaddioui den Bundesliga-Absteiger schon nach 19 Minuten in Führung, der VfB verpasste es jedoch, nachzulegen. Am Ende stand ein knapper Sieg für den VfB und die einzig entscheidende Erkenntnis: Eine Runde weiter, egal wie.


Tore: Al Ghaddioui (19.)