​Seit Ende Juli fehlt Keeper Roman Bürki seinem Verein ​Borussia Dortmund. Nach einer Risswunde am Schienbein und einem geschwollenen Fußgelenk verpasste der Schweizer die vergangenen zwei Wochen verletzungsbedingt. Nun schiebt Bürki Extraschichten auf dem Trainingsplatz, denn er hat ein Ziel: Das Bundesligaauftaktspiel gegen den FC Augsburg.


Der zweiwöchige Ausfall ist umso bitterer, wenn man bedenkt, dass es Teamkollege Axel Witsel war, der Bürki am Bein erwischte. Zunächst schien die Verletzung auch weniger schlimm zu sein als erwartet. Die genähte Risswunde verheilte schnell, doch das geschwollene Fußgelenk verhinderte eine Rückkehr auf den Platz.

Marwin Hitz

Marwin Hitz erweist sich als sichere Nummer Zwei des BVB



Seinen Platz in den ersten Pflichtspielen gegen Bayern München (Supercup) und KFC Uerdingen (DFB-Pokal) nahm Landsmann Marwin Hitz ein, der zum Teil herausragend parierte. Hitz steht als möglicher Ersatz auch für den Bundesligaauftakt gegen seinen Ex-Klub Augsburg zur Verfügung.


Die etatmäßige Nummer Eins Bürki will sich nach der Verletzung jedoch so schnell wie möglich herankämpfen. Dass er einen zu großen Fitnessrückstand habe, befürchtet der 28-Jährige dabei nicht. "Ich dürfte nicht viel verloren haben", sagt Bürki gegenüber dem kicker, "ich habe einiges für meine Fitness getan und bin viel gelaufen." Zudem habe er ja vier Wochen Vorbereitung und zwei Testspiele absolvieren können, wodurch der Rückstand auf seine Kollegen gering sein dürfte.


"Dann kann ich gegen Augsburg spielen"


Um nichts dem Zufall zu überlassen, trainiert Bürki am heutigen Montag wie auch gestern schon individuell. Für morgen peilt er die Teilnahme am Teamtraining an. Verläuft alles wie geplant und bringt Bürki seine Leistung aufs Feld, sieht es gut aus für den Schweizer: "Dann kann ich gegen Augsburg spielen." 


Das Ziel ist klar: "So zu leben und zu trainieren, um am Ende etwas hochzustemmen" - am besten mit Bürki.