Was für ein Auftakt für Manchester United und Ole Gunnar Solskjaer! Die Red Devils gewannen zum Auftakt der Premier-League-Saison im Old Trafford mit 4:0 gegen den FC Chelsea und konnten ein erstes Ausrufezeichen setzen. Düster sieht es hingegen bei den Blues aus.


Zwei Teams auf Abwegen: Bei Manchester United und dem FC Chelsea kann man kaum absehen, wohin die Reise geht. Dementsprechend gespannt blickte man auf den Auftakt beider Teams in die Premier-League-Saison; und zunächst gestaltete sich auch das erwartet offene Spiel im Theatre of Dreams.


Ein Elfmeter öffnete dann die Dose für die Hausherren: Rashford wurde von Kurt Zouma gelegt, der gefoulte selber verwandelte den Strafstoß zur Führung nach 18 Minuten. Chelsea merkte man durchaus an, dass aufgrund der Transfersperre eine gewisse Qualität fehlt; Lampard setzte bei seinem Premier-League-Debüt auf viele junge Spieler, die phasenweise noch etwas grün hinter den Ohren wirkten.


Überragender Pogba inszeniert United-Schützenfest


Dennoch blieb das Spiel auch im zweiten Durchgang offen. Das Quäntchen Glück hatten jedoch erneut die Hausherren: Nach einem eigentlich schlampig ausgespielten Konter, brachte Andreas Pereira den Ball in die Mitte, wo Anthony Martial richtig stand und den Ball über die Linie drückte. United erwischte die geschockten Blues nur wenige Augenblicke später erneut eiskalt: der überragende Paul Pogba setzte Marcus Rashford in Szene, der vor Kepa cool blieb und auf 3:0 stellte.


Das Spiel war damit entschieden, Chelsea hatte wenig bis gar nichts mehr entgegenzusetzen. Ohnehin blieben die Blues bis auf einen Lattentreffer von Emerson blass. Für den Schlusspunkt sorgte der eingewechselte Debütant Daniel James, der nach erneuter Traum-Vorarbeit von Pogba zum 4:0-Endstand einnetzte und den Auftakt von Manchester United in die Saison endgültig vergoldete. Frank Lampard und der FC Chelsea stehen dagegen schon nach dem ersten Spieltag unter gehörigem Druck.