​Am gestrigen Samstag durfte Julian Brandt nach Adduktorenproblemen endlich wieder neben seinen neuen Teamkollegen auf dem Platz stehen. Beim 4:0 Testsieg von ​Borussia Dortmund gegen Preußen Münster spielte der 23-Jährige die ersten 45 Minuten und wurde dann geschont. Im ​Interview mit der hauseigenen Medienabteilung des BVB zeigt sich der Neuzugang ehrgeizig. 


"Ich lag mehr oder weniger nur auf dem Zimmer, musste abwarten, damit das nicht neu gereizt wird. Es war langweilig, ehrlich gesagt", berichtet Brandt aus der Zeit im BVB-Trainingslager, was er angeschlagen nur teilweise absolvieren konnte. Jetzt, wo alles wieder verheilt ist, sei der Trainingsalltag wieder viel spannender.


Die erste Hälfte gegen Preußen waren die ersten Minuten seit langem, die der Nationalspieler wieder auf dem Platz verbrachte. Zur weiteren Schonung sei die Auswechslung zur Halbzeit schon vorab abgesprochen gewesen, so Brandt. Mit seinem Fitnessstand ist der Neuzugang aus Leverkusen jedoch zufrieden: "Ich habe die Halbzeit gut verkraftet und hätte auch länger spielen können."


Überhaupt zeigt sich Brandt sehr zufrieden mit dem Auskurieren: "Ich kam mit der Belastung relativ gut klar und glaube nicht, dass ich so weit hinterherhinke." Allerdings "haben die anderen Jungs das Trainingslager gut genutzt, und das merkt man ihnen auch an." Doch Brandt gibt sich zuversichtlich, schon bald auf dem selben Level zu sein wie seine Kollegen. 


"Wir dürfen uns nicht zurücklehnen"


Hohe Ansprüche an sich und das Team hat er definitiv. "Wir dürfen uns nicht zurücklehnen und denken, es läuft alles von selbst", entgegnet der Blondschopf zu der guten Vorbereitung und der Leistung im Supercup. So werde die Mannschaft vor allem an der Leistung in der Liga gemessen, weshalb man nächstes Wochenende voll fokussiert sein müsse.