Die Tottenham Hotspur waren im vergangenen Sommer das einzige Team in der Premier League, das nicht einen Spieler verpflichtete. Trotz - oder gerade wegen - dieser Zurückhaltung, führte Trainer Mauricio Pochettino die Spurs ins Champions-League-Finale und hielt lange im Meisterschaftskampf mit dem überragenden Duo Liverpool und Manchester City mit. Und jetzt gibt Tottenham auch auf dem Transfermarkt Vollgas.


Auf der Insel fließen Milch und Honig - und Geld in Hülle und Fülle. Die graue Maus in der Spitzengruppe sind die Tottenham Hotspur, die im vergangenen Sommer nicht einen einzigen Spieler verpflichteten. Trainer Pochettino setzte lieber auf organisches Wachstum und eine klare Spielphilosophie: das Konzept ging voll auf.


Mittlerweile stehen die Spurs auf dem sportlichen Höhepunkt dieses Jahrhunderts - und treten auf das Gaspedal. In Tanguy Ndombele verpflichteten die Londoner eines der heißesten Transferprospekte, zudem ​soll Paulo Dybala an die White Hart Lane wechseln; auch ​Philippe Coutinho ist ein Thema. Und das bemerkenswerteste: Tottenham kann seine Stars halten.


Eriksen kann gehen: Dybala und Coutinho stehen bereit


Einzig Christian Eriksen ​liebäugelt mit einem Wechsel. Diese Gedanken kommunizierte der Däne transparent und ehrlich, die Spurs moderierten seinen Wunsch sachlich und ruhig. Sollte es ein passendes Angebot geben: Okay. Falls nicht: auch Okay. Die Wogen im weißen Teil Londons, sie bleiben glatt. Und sollte Eriksen tatsächlich zu Manchester United wechseln, stehen in Paulo Dybala und Philippe Coutinho zwei außergewöhnliche Nachfolger bereit.


Die Spurs leisten bemerkenswerte Arbeit und haben, könnte man meinen, eine Revolution im modernen Fußball losgetreten. Pochettino ließ das Team zusammenwachsen, das Management kümmerte sich um die Verträge der eigenen Spieler und nicht um die, potenzieller Neuzugänge. Und jetzt, auf dem Gipfel des Berges, schlagen die Spurs gnadenlos zu. Sollten sich die Gerüchte um Paulo Dybala als wahr erweisen, werden die Spurs auch in der neuen Saison zum Favoritenkreis um die Premier- und Champions League gehören. Und das ist gut so!