Michael Lang hat bei ​Borussia Mönchengladbach keine Aussicht mehr auf Einsätze. Mit Stefan Lainer kam ein neuer rechter Verteidiger aus Salzburg, auch Talent Jordan Beyer soll dem Schweizer vorgezogen werden. Mit dem Hamburger SV und dem FC Augsburg gibt es zwei Interessenten aus Deutschland. Auch aus dem Ausland soll es Vereine geben.


Erst im vergangenen Jahr kam Michael Lang aus Basel in die deutsche Bundesliga zu Borussia Mönchengladbach. Nach einem ordentlichen Start aber fiel der 28-Jährige immer weiter ab und spielte am Ende kaum noch eine Rolle. Er fand sich immer öfter auf der Bank wieder und verlor den Anschluss. Mit Stefan Lainer kam vor einigen Wochen bereits ein neuer Mann für seine Position und der neue Trainer Marco Rose erklärte dazu, dass auch Gladbachs Eigengewächs Jordan Beyer bessere Chancen auf Einsätze hätte als der Eidgenosse.


HSV und Augsburg unter den Interessenten für Lang


Daher wurde schnell klar, dass ein Wechsel wohl das beste für beide Seiten wäre, auch wenn Lang selbst stets bekräftigte, dass er sich weiterhin versuchen wolle durchzusetzen. Inzwischen aber verdichten sich die Zeichen mehr und mehr auf einen Wechsel. Und laut der schweizerischen Zeitung Blick gibt es auch mögliche Abnehmer für den Defensivakteur. So sollen der Hamburger SV, der gestern mit einem überzeugenden 4:0 gegen den 1. FC Nürnberg gewann, und der FC Augsburg mit dem Schweizer Trainer Martin Schmidt interessiert sein.

Michael Lang

Michael Lang hat bei Borussia Mönchengladbach keine Chance mehr



Neben den beiden deutschen Vereinen sollen auch Klubs aus dem Ausland am Abwehrspieler dran sein. Namentlich werden zwar keine weiteren Klubs genannt, sie sollen aber laut Blick aus Italien und Spanien kommen. Als mögliche Ablöse werden drei Millionen Euro für den Außenverteidiger genannt. Eine Summe, die Max Eberl dringend benötigt, könnten sie doch die nötige Finanzspritze sein, um den Deal mit dem französischen Außenverteidiger Malang Sarr noch vor dem Saisonstart über die Bühne zu bringen.


Hier erklärte der Sportdirektor der Fohlen kürzlich, dass er noch Geld benötige, andernfalls wäre der Transfer des Youngsters von OGC Nizza nicht zu stemmen. ​Wir haben bereits eine Aufstellung gemacht, welche Spieler den VfL demnach noch verlassen und für frisches Geld sorgen könnten. Mit Michael Lang könnte ein erster Dominostein fallen, der die weiteren Dinge am Niederrhein ins Rollen bringt. Damit hätte Max Eberl den Bayern immerhin schon etwas voraus.