​Bahnt sich ein weiterer Transferhammer des Sommers an? Wie die Bild berichtet, soll der ​FC Arsenal intensiv um die Dienste von Dayot Upamecano buhlen. Der Innenverteidiger steht momentan bei ​RasenBallsport Leipzig unter Vertrag, das den Defensivspezialisten nur ungern abgeben will. Eine 60 Millionen Euro-Offerte lehnten die Sachsen daher ab.


Der 20-jährige Franzose ist seit 2017 Spieler von RB und konnte sich dort trotz des jungen Alters als absolute Stütze des Teams behaupten. Unter Neu-Trainer Julian Nagelsmann ist Upamecano in der Innenverteidigung definitiv gesetzt. Doch der steile Aufstieg blieb nicht unbemerkt. Laut der Bild haben vor allem der ​FC Barcelona und der FC Arsenal ein Auge auf den U21-Nationalspieler Frankreichs geworfen. Letztere blitzten aber mit einem Mega-Angebot ab.


Wechselt Upamecano dank einer Ausstiegsklausel?


So sollen die Londoner bereit gewesen sein, 60 Millionen Euro für die Dienste des Spielers nach Leipzig zu überweisen. Für Leipzig nicht genug. Wie die Bild erfuhr, ist bei Upamecano eine Ausstiegsklausel von 100 Millionen Euro im Vertrag verankert, die sich im kommenden Sommer auf "nur noch" 80 Millionen Euro verringern würde. Eine ähnlich hohe Summe müssten die Gunners wohl auch in diesem Sommer bezahlen.


Das Angebot aus London überrascht allerdings etwas, hat man im Kader des FC Arsenal doch bereits sechs Innenverteidiger stehen. Doch da mit Laurent Koscielny und Skhodran Mustafi zwei Verteidiger vor dem Absprung stehen, sieht man sich im Emirates-Stadium zum Handeln gezwungen,  vor allem, da das Transferfenster in England nur noch bis zum 8. August geöffnet ist.

Shkodran Mustafi

Die Zukunft von Skhodran Mustafi beim FC Arsenal ist ungeklärt



In Leipzig kann man daher höchstwahrscheinlich auf ein weiteres Angebot seitens der Gunners warten, falls das Interesse bestehen bleibt. Steigt das Angebot ins Unmoralische, wird man sich bei RasenBallsport mit einem Verkauf auseinandersetzen müssen.