Vor wenigen Tagen gab der FC Schalke den überraschenden Abgang von Sebastian Rudy bekannt, ​den es zurück zu seinem Ex-Klub TSG Hoffenheim zog. Zunächst handelt​ es sich bei dem Deal um ein Leihgeschäft, doch die TSG konnte sich offenbar eine Kaufoption sichern.


Die Bild lieferte am Freitagmorgen einen Bericht, in dem man die Zahlen des Rudy-Transfers veröffentlichte. Die Leihgebühr für den 29-Jährigen soll bei knapp einer Million Euro liegen - in eine ähnliche Richtung hatte auch der kicker tendiert, der die Leihgebühr auf 850.000 Euro bezifferte.


Das Fachmagazin meldete ebenfalls, dass es wohl eine Kaufoption für den Mittelfeldspieler gebe; Zahlen wurden allerdings nicht genannt. Das holt aber nun die Bild nach: Laut ihren Informationen konnte die ​TSG eine Kaufklausel einbauen, die bei nur sechs Millionen Euro liegen soll!


Dickes Transferminus für den FC Schalke


Zur Erinnerung: Vor erst einem Jahr hatte ​S04 noch 16,5 Millionen Euro an den FC Bayern München überwiesen, um Rudy zu sich zu lotsen. Zwar konnte der deutsche Nationalspieler (wie allerdings viele andere Schalker auch) in der vergangenen Saison nicht überzeugen, doch sollte er in der kommenden Spielzeit im Kraichgau wieder durchstarten, erscheint eine Kaufoption von sechs Millionen Euro lächerlich gering.


Zuvor hatte der FC Schalke bereits Breel Embolo deutlich unter dem einstigen Einkaufspreis nach Gladbach ziehen lassen - auch bei den Bankdrückern Nabil Bentaleb, Hamza Mendyl und Yevhen Konoplyanka erwartet die Königsblauen ein deftiges ​Transferminus.