Mit 31 Spielern hat der ​1. FC Nürnberg noch deutlich zu viele Spieler in seinem Kader. Daher möchte der neue Trainer der Franken, Damir Canadi, noch etliche Spieler loswerden, denn es sollen auch noch drei weitere Neuzugänge zum Club dazustoßen. 


Um Canadis Idealvorstellung von 22 Spielern plus vier Torhüter hinzukriegen, müssten demnach acht Spieler den Verein noch verlassen. Die Bild hat bereits einige Akteure ausgemacht, die dem Verein nach Möglichkeit noch in den kommenden vier Wochen den Rücken kehren. 


Sebastian Kerk

Seit zwei Jahren spielt Sebastian Kerk nun schon beim 1. FC Nürnberg. Canadi aber scheint wenig Verwendung für den Rechtsaußen zu haben. Mit einer Vertragslänge nur noch bis kommenden Sommer bietet sich hier ein Verkauf an, denn nach einer Verlängerung sieht es aktuell nicht aus und bevor man leer ausginge, könnte sich noch ein Abnehmer für den 25-Jährigen finden lassen.

Sebastian Kerk


Törles Knöll

Als Perspektivspieler war der Stürmer im vorigen Jahr von der zweiten Mannschaft des Hamburger SV ins Frankenland geholt worden. Doch auch in Nürnberg konnte sich der 21-Jährige bislang kaum durchsetzen, auch weil die Konkurrenz so stark war. In der vergangenen Spielzeit kam der Angreifer zwar auf 16 Bundesligaeinsätze, doch bei 357 Minuten erkennt man leicht, dass es meist späte Einwechslungen waren, wenn er ran durfte. Immerhin ein Bundesligatreffer gelang ihm. Dennoch ist man vom Talent des Youngsters überzeugt und will ihn daher wohl nur ausleihen.

Toerles Knoell


Simon Rhein

Ähnliches erhofft man sich auch vom gleichaltrigen Simon Rhein. Der defensive Mittelfeldspieler hat ebenso mit einem Überangebot in der Zentrale zu kämpfen und soll daher wahrscheinlich ebenso ausgeliehen werden wie Mannschaftskollege Knöll. Dafür aber muss eben noch ein Abnehmer gefunden werden. Bislang hat sich noch kein Interessent bei den Franken gemeldet.

Simon Rhein


Kevin Goden

Überhaupt keine Chance mehr hat Kevin Goden. Der 20-Jährige gilt den Verantwortlichen als viel zu verletzungsanfällig und soll daher besser heute als morgen abgegeben werden. Dabei kam er erst im vergangenen Sommer aus dem Kölner Nachwuchs zum 1. FC Nürnberg, kommt aber aktuell nur in der zweiten Mannschaft zum Einsatz. Auch in der vergangenen Saison war er zunächst in der Regionalliga Bayern im Einsatz, nur fünf Bundesligaspiele kamen bei ihm zusammen. In der Rückrunde hatte er dann vor allem mit einer Muskelverletzung zu kämpfen.

Kevin Goden


Federico Palacios

Der Offensivspieler hat ebenfalls wenig Perspektive, ​denn es sind noch offensive Verstärkungen beim Club geplant, womit Palacios noch weniger Chancen auf Einsätze hätte. Daher hofft man beim 24-Jährigen, dass sich alsbald ein Abnehmer finden lassen wird, der ihn kaufen möchte. Gegen Paris im Testspiel machte er immerhin positiv auf sich aufmerksam. Ob dies Canadi und Co. aber reichen wird, um von einem Verkauf abzusehen, darf bezweifelt werden.

Federico Palacios