​Verrückte Wende im Transferpoker um Maximilian Philipp! Hatte zuletzt alles auf einen Wechsel nach Dinamo Moskau hingedeutet, so befindet sich nun plötzlich Hertha BSC in der Pole-Position.


Erst am Mittwochabend hatten die RuhrNachrichten eine Sky-Info bestätigt, ​nach der Philipp vor einem Wechsel zu Dinamo Moskau stehen soll. Die Sport Bild meldet ebenfalls, dass "die Verhandlungen mit Dinamo Moskau weit vorangeschritten" sind und die Russen hoffen, Philipp schon in der kommenden Woche als Neuzugang vorstellen zu können - doch der Spieler ist von einem Wechsel nach Russland nicht überzeugt.


Und da kommt ​Hertha BSC ins Spiel. Laut Angaben der Sport Bild hat sich Philipp, der gebürtig aus Berlin stammt, in der vergangenen Woche bereits mit Herthas Geschäftsführer Michael Preetz getroffen. Beide Seiten sollen sich anschließend darauf geeinigt haben, künftig zusammen arbeiten zu wollen.


Philipp würde für Hertha auf Gehalt verzichten


Das Problem: die vom ​BVB geforderte Ablösesumme. Während Moskau wohl bereit ist, knapp 20 Millionen Euro an Dortmund zu überweisen (und dem Spieler ein Gehalt von über drei Millionen Euro pro Jahr zu zahlen), scheint dieser Betrag für die Berliner zum Hindernis zu werden. In den vergangenen Monaten hatte die Ablöseforderung bereits Vereine wie Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und TSG Hoffenheim abgeschreckt. Philipp selbst würde wohl sogar leichte Gehaltseinbußen in Kauf nehmen, um in seine Geburtsstadt wechseln zu können.


Übrigens: Der Philipp-Transfer würde unabhängig von einem Deal mit Dodi Lukebakio realisiert werden. ​Der Ex-Fortune wird am heutigen Donnerstag zum Medizincheck in Berlin erwartet - in Zukunft könnte er dann zusammen mit Philipp bei der Hertha stürmen.