Vor wenigen Tagen schien der Wechsel von Dodi Lukebakio zu ​Hertha BSC schon vor dem Abschluss zu stehen. Kurz traten dann allerdings Befürchtungen ein, dass ​Eintracht Frankfurt bei dem Deal noch dazwischen grätschen könnte. Doch nun steht dem Wechsel in die Hauptstadt nichts mehr im Wege, der Medizincheck soll in Kürze erfolgen.


In dieser Sommerpause scheute sich Hertha BSC definitiv nicht vor großen Entscheidungen. Ein neuer Investor wurde gefunden, auf der Trainerbank fand ein Wechsel statt und der Kader wurde aufgebessert. Seit Wochen arbeitete man am möglichen Königs-Transfer, nämlich dem Wechsel des belgischen U21-Nationalspielers Dodi Lukebakio.

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Der Wechsel über 22 Millionen Euro von Valentino Lazaro machte den Lukebakio-Transfer möglich


Ganze zwanzig Millionen Euro ist man bereit, für den Angreifer zu investieren. Nach dem Abgang von Valentin Lazaro und der gewaltigen Finanzspritze durch den Investor war eine solche Verpflichtung quasi vorbestimmt. Und auch für Lukebakio geht es nach einem starken Jahr in der Bundesliga in Deutschland weiter. Nach der Leihe zu ​Fortuna Düsseldorf schloss er sich wieder dem FC Watford an.


Eintracht Frankfurt machte nur kurz Sorgen


Der eigentliche Transfer schien von Beginn an wenig fraglich zu sein. In den wichtigen Punkten herrschte nach gut geführten Verhandlungen schnell Einigkeit. Die Berliner konnten die anfänglichen Forderungen von 25 Millionen Euro noch einigermaßen drücken. Ein Vertrag hätte schon vor einer Woche unterzeichnet werden können. Doch dann meldete sich ​Liga-Konkurrent Frankfurt bei Watford und bekundete ebenfalls ein Interesse am Stürmer.


Doch den Frankfurtern wurde klar, dass man nicht genug Argumente aufbringen kann, um die Hertha noch von einem Wechsel abzubringen. Wie die Bild berichtet, steht für den 21-Jährigen am heutigen Donnerstag der Medizincheck in Berlin an. Damit biegen beide Parteien auf die Zielgeraden ein, um den teuersten Einkauf der Berliner Vereinsgeschichte fix zu machen.