Sebastian Rudy verlässt den ​FC Schalke nach nur einem Jahr und schließt sich der TSG 1899 Hoffenheim an. Der Mittelfeldspieler wird zunächst für ein Jahr ausgeliehen - das bestätigten beide Klubs offiziell.


Am Dienstag hatten die Bild und Sky ​über den bevorstehenden Wechsel berichtet, nun ist der ​Deal in trockenen Tüchern. Nach einem schwierigen ersten Jahr auf Schalke wollte Rudy in der neuen Saison unter dem neuen Coach David Wagner eigentlich um seinen Platz bei den Königsblauen kämpfen - doch als die Anfrage seines Ex-Klubs kam, überlegte es sich der 29-Jährige anders. 


Bei der TSG hatte Rudy bereits zwischen 2010 und 2017 gespielt und dort die erfolgreichste Zeit seiner Karriere erlebt. Nun hofft der deutsche Nationalspieler, im ​Kraichgau wieder an seine Bestform anknüpfen zu können: "Die vergangene Saison verlief nicht optimal für mich, umso motivierter bin ich, hier an alter Wirkungsstätte wieder zur alten Stärke zurückzufinden. Die Voraussetzungen dafür sind bei der TSG nahezu perfekt - ich kenne die Menschen bei der TSG und die Bedingungen im Klub und weiß, dass auch ich und meine Art Fußball zu spielen hier geschätzt werden. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Alfred [Schreuder, Anm.] und seinem Trainerteam und habe von meinen alten Kollegen bisher nur Gutes gehört."

Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider sagte: "Sebastian Rudy hatte gewiss kein einfaches Jahr auf Schalke. Leider verlief die Saison 2018/2019 weder für unsere Mannschaft noch für Sebastian so, wie wir uns das alle erhofft hatten. Als er nunmehr kurzfristig mit dem Wunsch auf uns zukam, sich für die kommenden elf Monate an seinen ehemaligen Verein, die TSG 1899 Hoffenheim, ausleihen zu lassen, haben wir diesem entsprochen. Wir wünschen Sebastian von Herzen eine erfolgreiche Saison in seiner alten Heimat."


Beim FC Schalke besitzt Rudy noch einen Vertrag bis 2022 - eine Kaufoption für die TSG gibt es offenbar nicht. Laut Angaben der Kraichgauer nahm Rudy sogar eine Gehaltskürzung in Kauf, um seinen Wechsel nach Hoffenheim realisieren zu können.