​Seit Wochen vergeht kaum ein Tag an dem Maximilian Philipp nicht mit dem ein oder anderen Klub in Verbindung gebracht wird. Zuletzt deutete eine ​Spur in Richtung Dinamo Moskau. Der Berater des Angreifers von ​Borussia Dortmund will von diesem Angebot aber noch nichts gehört haben. Potenzielle Abnehmer soll es zwar dennoch geben, die geforderte Ablösesumme erschwert jedoch mögliche Transferverhandlungen.


Am vergangenen Samstag hatte Sky Sport darüber berichtet, dass ein Deal zwischen Dinamo Moskau und Maximilian Philipp bereits "detailliert verhandelt" werde. Gegenüber sport24.ru dementierte Philipp-Berater Gordon Stipic nun aber jegliche Annäherung von Seiten des russischen Klubs. "Das ist das erste Mal, dass ich von einem Interesse von Dinamo höre", so der Agent der SMG Internationals Sports Management GmbH.


Angebote aus ganz Europa


Im gleichen Atemzug betonte Stipic jedoch, dass es gleich mehrere Interessenten für seinen Schützling gebe: "Viele Klubs sind an Maximilian interessiert, Stand jetzt steht er aber bei Borussia Dortmund unter Vertrag. Es gibt Interesse aus Deutschland, Spanien und England. Es wird sehr bald eine Entscheidung geben, Verhandlungen werden geführt."

Lucien Favre,Maximilian Philipp

Maximilian Philipp hat bei Lucien Favre einen schweren Stand


Beim BVB, so viel ist nach den ​jüngsten Eindrücken der Saisonvorbereitung klar, hätte Philipp im Falle eines Verbleibs kaum Chancen auf regelmäßige Einsätze. Insbesondere durch die Verpflichtungen von Julian Brandt und Thorgan Hazard ist der einstige Hoffnungsträger in der BVB-Offensive endgültig ins zweite, oder gar dritte Glied zurückgedrängt worden. ​Trainer Lucien Favre pocht zudem bereits seit geraumer Zeit darauf, den Kader vor dem Saisonstart noch auszudünnen.


Ablösesumme als großer Knackpunkt


Obwohl die Borussen allem Anschein nach für Philipp keinerlei Verwendung haben, wollen sie den 25-Jährigen keineswegs für ein Butterbrot ziehen lassen. Vielmehr fordern die Schwarz-gelben dem Vernehmen nach weiterhin eine Summe zwischen 18 und 20 Millionen Euro. Ein Verlustgeschäft will Manager Michael Zorc schließlich auch in diesem Fall unter allen Umständen verhindern. Vor zwei Jahren hatten die Dortmunder eben jene 20 Millionen Euro in Richtung SC Freiburg überwiesen.


Die wenig überzeugenden BVB-Zahlen von Maximilian Philipp:


​Spiele​Tore​Vorlagen
​Bundesliga​38​10​3
​Champions League​5​-​1
​Europa League​2​-​-
​DFB-Pokal5​​1​4
​DFL-Supercup1​​-​-
​Insgesamt​51​11​8

An seine starken Leistungen für die Breisgauer konnte Philipp im BVB-Dress aber nicht konstant anknüpfen. Die ​losen Anfragen von Seiten Eintracht Frankfurt und des VfL Wolfsburg gingen daher angeblich von einem deutlich reduzierten Volumen aus. Einen Kauf zu den geforderten Konditionen bezeichnete VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke hingegen laut transfermarkt.de als "fast unmöglich". Wollen die Dortmunder ihren aussortierten Spieler noch loswerden, erscheinen gewisse Kompromisse unausweichlich.