​Am heutigen Samstag wurde im öffentlich-rechtlichen Fernsehen die Rolle der Spielerberater im modernen Fußballgeschäft besprochen. Da unter anderem ​Schalkes ehemaliger Sportvorstand Christian Heidel und Alexander Nübels Berater Stefan Backs am Gespräch teilnahmen, wurde auch die Situation des U21-Nationaltorhüters besprochen.


Heidel musste sich unter anderem dafür verantworten, dass Nübel in dieser Saison sein letztes Vertragsjahr beginnen wird und somit im nächsten Sommer ablösefrei gehen könnte. Der ehemalige Mainzer erklärte jedoch, dass es für diese Situation eine plausible Erklärung gibt. 


Laut Heidel war auch Nübels Seite im Winter nicht dazu bereit, Vertragsgespräche zu beginnen. Auch Heidel und sein Team "wollten im Winter erst abwarten, ob Alex den Sprung schafft", sagte er in der Sportschau laut Bild.


Demnach hat der Kaderplaner sogar ein größeres Unheil verhindert, indem er einen Wechsel Nübels zum FC Augsburg verhinderte: "Der FC Augsburg wollte ihn verpflichten. Ich habe das nicht zugelassen. Stefan Reuter hat mir damals das Telefon abgerissen."   


Bei den großen Bundesliga-Klubs auf dem Zettel


Nun befindet sich Schalke aber erneut unter großem Druck. Am 22-jährigen Torhüter ist neben dem FC Bayern auch RB Leipzig konkret interessiert. Aus Heidels Sicht wäre für den gebürtigen Paderborner ein Verbleib die beste Lösung.