​Bei vielen ​Bundesligisten ist der Kader für die kommende Saison in den Grundzügen bereits fix. Beim ​FC Augsburg könnte in den nächste Wochen allerdings noch eine Menge passieren, drei Leistungsträger könnten noch gehen. Einer von ihnen ist Philipp Max, der momentan in einer schwierigen Situation steckt.


Vor etwas mehr als zwei Jahren schaffte Philipp Max den Durchbruch. Auf der linken Verteidigungsseite spielte er sich in den Fokus der Fans und Experten und schien kurz vor dem nächsten Schritt zu stehen. Die abgelaufene Saison stellte dann allerdings wieder eine kleine Enttäuschung dar, denn oft konnte der 25-Jährige seinen Leistungen nicht bestätigen. Vor allem zum Saisonende hin konnte er nur noch wenig Eigenwerbung betreiben.


Das könnte nun den Ausschlag geben, denn der Augsburger kann sich durchaus einen Wechsel zu einem größeren Klub vorstellen. Auch wenn er in der Sommervorbereitung ein fester Teil des Kaders war und nie seinen Wechsel unfair forcierte, machte man sich auf einen Abgang des Leistungsträgers gefasst. Wie der kicker berichtet, gibt es dabei aber ein Problem, was den FCA und Max an einem sinnvollen Transfer in diesem Sommer im Weg stehen könnte.


Denn klar ist, dass sich der Verteidiger nach vier Jahren in der Fuggerstadt nach größeren Herausforderungen umsieht. Im besten Fall würde er gerne zu einem Verein wechseln, der langfristig die Ambitionen hat, in den internationalen Wettbewerben vertreten zu sein. Dass Max nicht ewig lang in Augsburg zu halten sei, weiß die Klubführung. Dementsprechend legte man einen Preis fest, für den der 25-Jährige den Verein verlassen könnte.

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Die nächsten Wochen könnte über seine Zukunft entscheiden


Dieser erweist sich momentan allerdings als zu hoch; bei etwa 20 Millionen Euro soll die Schmerzgrenze von Augsburg und Manager Stefan Reuter liegen. Diese Summe können vor allem in Deutschland allerdings nur die wenigsten Klubs aufbringen. So steckt Max gerade in einer komplizierten Situation. Bei Augsburg sieht er seine Entwicklung gefährdet, doch für einen Wechsel zu einem ambitionierteren Klub fehlen die Angebote.


Damit steckt der Verteidiger wahrlich im Karrierestau. Die momentanen Planungen von Augsburg lassen nämlich nicht vermuten, dass man in dieser Saison in der oberen Tabellenhälfte mitspielen wird. Um sich also richtig beweisen zu können braucht Max einen Wechsel und das so schnell wie möglich. Geht Augsburg den Forderungen nicht herunter, wird er wohl weiterhin im FCA-Trikot auflaufen.


Ähnlich ergeht es momentan übrigens auch Martin Hinteregger und Michael Gregoritsch, die aufgrund der hartnäckigen Klubvorgaben bisher nicht zu den Wunschvereinen wechseln konnten. Nachhaltig könnte sich die Augsburger Transferstrategie als sehr riskant erweisen - für den Verein aber als goldrichtig herausstellen.