​Leon Bailey hat nicht gerade seine beste Spielzeit hinter sich, dessen ist sich der jamaikanische Flügelspieler bewusst. Umso mehr freut er sich auf die anstehende Saison, in der er sich von seiner besseren Seite zeigen will, wie er bei ​Bayer 04-TV versprach.


Vor allem in der Hinrunde unter Heiko Herrlich ließ Bailey viel von dem, was er noch zu Beginn des vergangenen Kalenderjahres zeigte, vermissen. Doch nach dem Trainerwechsel und dem eingeführten offensiveren Spielstil von Peter Bosz blühte der 21-Jährige wieder öfter auf und erzielte vier Tore in der Rückrunde, ehe er von einer Verletzung am Oberschenkel im Saison-Endspurt ausgebremst wurde.

Leon Patrick Bailey

    Will in Zukunft wieder glänzen: Leon Bailey.


"In der vergangenen Saison hatte ich ein paar Höhen und Tiefen. Es war nicht meine beste Saison", weiß Bailey, der auf dem Trainingsplatz immer wieder strahlt. "Es ist schön, wieder hier zu sein und die Jungs wiederzusehen [...]. Die erste Trainingseinheit war gut. Es hat echt Spaß gemacht, gerade mit den Jungs. Ich habe sie wirklich vermisst." Gemeinsam mit seinen Mannschaftskollegen wolle er bis zum Saisonauftakt in zwei Wochen, wenn ​Bayer Leverkusen in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals bei Alemannia Aachen gastiert, "hart arbeiten", um die gesteckten Ziele zu erreichen.


​Er selbst wolle "fit und fokussiert bleiben", sich vor allem "weiterentwickeln", um konstant gute Leistungen abrufen zu können. Ein fitter Leon Bailey ist für die Offensive der Werkself in jedem Fall eine Bereicherung, die Fans durften sich bislang aber nur phasenweise über seine hohe individuelle Qualität freuen. Mit der nötigen Konstanz dürfte er neben Kai Havertz endgültig zum X-Faktor der Bayer-Offensive werden.