​Borussia Dortmund scheint in diesem Sommer erneut einen Transfercoup gelandet zu haben. Aus der Nachwuchsakademie des New York City FC wechselte Giovanni Reyna zum BVB. Der 16-jährige Offensivspieler hat bei den Testspielen in den USA gezeigt, dass er ​der neue Shootingstar der Schwarz-Gelben werden kann. In einem Interview lobte Nachwuchskoordinator Lars Ricken den Youngster in den höchsten Tönen.


Der Sohn des ehemaligen Bundesliga-Profis Claudio Reyna (​Bayer 04 Leverkusen & ​VfL Wolfsburg) darf zweifelsohne zu den Gewinnern der ​sechstägigen USA-Reise gezählt werden. In seinem Heimatland machte der offensive Mittelfeldspieler in den Testspielen gegen die Seattle Sounders (3:1) und den ​FC Liverpool (3:2) mit überzeugenden Vorstellungen auf sich aufmerksam. 


"Er verfügt über eine hervorragende Technik und ist ein absoluter Teamplayer", sagte Ricken gegenüber der Sport Bild. "Giovanni ist weltweit eines der herausragenden Mittelfeld-Talente seines Jahrgangs." 


"An ihm war so ziemlich jeder größere Klub aus Europa dran"


Der Sportzeitschrift zufolge ist Dortmund im November 2017 bei einem Jugendturnier in Florida auf Reyna aufmerksam geworden. "Wir konnten Giovanni einen klaren Plan aufzeigen und nachweisen, dass dieser in jüngster Vergangenheit sehr häufig aufgegangen ist", so der ehemalige BVB-Profi. Die Glaubwürdigkeit habe man "mit der Durchlässigkeit vom Jugend- bis in den Profi-Bereich eindrucksvoll untermauert". 

Nicht nur Ricken, sondern auch die restlichen Verantwortlichen sind zu "100 Prozent" davon überzeugt, dass der 16-Jährige in Dortmund den großen Durchbruch schaffen kann. Dies sei "Grundvoraussetzung für Transfers von ausländischen Jugendspielern". 


Im Rennen um den Youngster stach der BVB prominente Konkurrenten aus. Laut Informationen der Sport Bild bemühten sich auch Ajax Amsterdam, ​Manchester City und der ​FC Barcelona um den U17-Nationalspieler. "Wir sind sehr stolz, dass wir ihn für uns gewinnen konnten", betonte Sportdirektor Michael Zorc. "An ihm war so ziemlich jeder größere Klub aus Europa dran."