​Emre Mor steht weiter im Kreuzfeuer der Kritik. Nachdem sich bereits in der vergangenen Woche Probleme für den Ex-Dortmunder andeuteten, schoss nun sogar sein eigener Berater gegen den Türken.


In der letzten Woche wurde bekannt, dass Emre Mor hinter dem Rücken seiner Berater-Agentur WDB Sports eigenmächtig einen Transfer mit Galatasaray Istanbul einfädeln wollte. WDB fand die Aktion natürlich weniger lustig, ​sah das als Vertragsbruch an und drohte mit rechtlichen Konsequenzen"Galatasaray hat uns informiert, dass Sie uns aus den Verhandlungen ausschließen und den Transfer direkt mit dem Klub organisieren wollen. Wenn Sie uns nicht in drei Tagen antworten, werden wir unsere Anwälte aktivieren", hieß es in einem Schreiben.


Emre Mor: Geht es noch dreister?


Erik Alonso, der für WDB tätig ist, äußerte sich nun in einem Interview mit Radyospor zu dem Vorgehen des Youngsters, dessen Benehmen er kaum fassen konnte. So enthüllte Alonso, dass Mor während seiner Verhandlungen mit Galatasaray beispielsweise erzählt habe, dass er ablösefrei zum türkischen Topklub wechseln könnte - dabei besitzt der Offensivspieler bei Celta Vigo noch einen Vertrag bis 2022.

Emre Mor

Zudem habe sich Mor nebenbei plötzlich auch bei Besiktas Istanbul angeboten und davon geschwärmt, wie gerne er für den Klub spielen würde. Alonso sprach Klartext, nannte diese Aktionen "völlig inkonsequentes und unprofessionelles Handeln" und feuerte in Richtung Mor: "Er lügt alle immer wieder an."


Nach diesen Eskapaden dürfte Mor wohl weder bei Galatasaray noch bei Besiktas anheuern - ob er überhaupt einen neuen Arbeitgeber, scheint ob seiner Disziplinlosigkeiten generell fraglich.