​Am Freitag kamen Gerüchte auf, wonach ​David Alaba auf dem Wunschzettel des FC Barcelona stehe. ESPN FC berichtete weiter, dass der Österreicher auch an einem Wechsel interessiert sei. Alabas Vertrag beim ​FC Bayern läuft noch bis 2021.


Bild-Chef Christian Falk hat diese Meldung am Sonntagabend als "halbwahr" kommentiert. Demnach habe Alaba einen neuen Berater, der den Markt für den 27-Jährigen testen möchte, es gebe aber keine Chance auf einen Wechsel in diesem Sommer.


Die Mundo Deportivo dagegen berichtet, dass der Rekordmeister Alaba gar nicht nur beim ​FC Barcelona, sondern auch bei ​Manchester City aktiv angeboten haben soll. Hintergrund sei der fieberhaft gesuchte Außenstürmer. Demnach habe man in München gehofft, man könne Alaba mit Leroy Sané bzw. Ousmane Dembélé verrechnen. Die Spanier berichten weiter, dass die Bayern an einen Verkauf von Alaba denken, weil dieser weiter seinen Vertrag nicht verlängern wolle.


Zudem sehe man in Lucas Hernandez den Nachfolger auf der Linksverteidigerposition. Der Franzose, vereinsinterner Rekordeinkauf, soll aber wohl eher als Innenverteidiger eingesetzt werden, wie vom Rekordmeister zu hören war. Aus dieser Sicht wäre Alaba eigentlich nicht zu ersetzen. Die Berichte aus Spanien sind daher auch mit großer Vorsicht zu genießen.


ManCity nicht an Tauschgeschäft interessiert


Manchester City soll einen solchen Deal ohnehin ablehnen, Barcelona hat mit Jordi Alba einen Weltklasse-Linksverteidiger, dem man einen weiteren Konkurrenten an die Seite stellen möchte. Fraglich bleibt aber, warum man mit David Alaba einen Wunschspieler auserkoren haben soll, der ebenfalls den Anspruch hätte, immer zu spielen. Wahrscheinlicher ist da schon eher ​Barças konkretes Interesse an Junior Firpo. Der U21-Europameister könnte Alba langfristig ersetzen.


Alaba wird in München bleiben!


Klar, der FC Bayern könnte mit Alaba die Ablöse für den teuren Wunsch-Außenstürmer drücken - zumal, wenn der Österreicher seinen Vertrag tatsächlich nicht verlängern möchte. Ob man dafür aber wirklich eine solch große Baustelle akut aufreißen würde, bleibt doch äußerst unwahrscheinlich. Alaba wird also mindestens noch ein Jahr in München bleiben, Barça eine "kleinere Lösung" suchen und das Tauziehen um Sané wird ohne "Bayern-Tauschmasse" weitergehen.