Um 2 Uhr heute Nacht trifft ​Borussia Dortmund auf den ​FC Liverpool. Für beide Teams ist es ein echter Härtetest in der Vorbereitung, die Vorfreude aber auf ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Trainer und Architekten des heutigen BVB Jürgen Klopp übersteigt die Spannung. Nebenbei sieht Klopp in seinem ehemaligen Verein einen starkes Team und den Wechsel von Mats Hummels sehr positiv.


Aus Dortmunder Sicht ist es eines der Highlights der Vorbereitung. Im Rahmen des Trainingslagers in den USA trifft der BVB in der Nacht von Freitag auf Samstag auf den FC Liverpool und damit auch auf seinen alten Trainer Jürgen Klopp. Ein Wiedersehen unter Freunden darf erwartet werden, auch wenn der Fußball und der jeweilige Test beider Teams im Mittelpunkt steht. Bereits im Vorfeld aber schwärmte der ehemalige BVB-Trainer vom Kader, den der aktuelle Übungsleiter Lucien Favre zur Verfügung hat.


Der Schweizer habe einen "brettstarken Kader" zur Verfügung, erklärte Klopp. Nicht zuletzt durch die Verpflichtung von Mats Hummels. "Er ist der beste deutsche Innenverteidiger. Ich habe mich über seine Rückkehr nach Dortmund gefreut. Das passt einfach", so Klopp auf einer Pressekonferenz in South Bend/Indiana, wo auch die beiden Teams im Notre Dame Stadium aufeinandertreffen. Mats Hummels sei "ein natürlicher Führungsspieler, aber natürlich auch nicht jeden Tag pflegeleicht", so der Liverpool-Coach weiter.


Dennoch sieht er den Wechsel zurück nach Dortmund als große Verbesserung für die Schwarz-Gelben an und bringt im Anschluss noch mal Verständnis für den Titelhunger von Hummels auf. "Das ist für mich eine ganz logische Geschichte, dass in einer solch langen Karriere, wie Mats sie dann am Ende gehabt haben wird, er sich mal kurz drei Jahre ausklinkt und zu einem Verein geht, wo man ganz offensichtlich auch noch Titel gewinnen kann - und er obendrein noch ursprünglich herkommt."


Nun aber ist Hummels wieder am Borsigplatz und verleiht dem BVB genau den Qualitätsschub, den er noch gebraucht hatte. Die einzige Gefahr, die Klopp im Bezug auf den Kader sieht, ist die Tatsache, die Spieler alle bei Laune halten zu können, denn schließlich gebe es nur elf Startplätze. Daher müsse man "die Jungs erst einmal alle auf dem Platz unterbringen".


Beim FC Liverpool hingegen werden einige Stars wie etwa Roberto Firmino noch fehlen. Viele Spieler sind gerade erst frisch aus dem Urlaub zurückgekehrt oder genießen selbigen noch, weil sie wie im Falle des Brasilianers noch an der Copa America teilgenommen haben und daher noch Sonderurlaub genießen dürfen.