Vor einem Jahr landete Nabil Fekir um ein Haar beim FC Liverpool, wurde mit Real Madrid in Verbindung gebracht und hätte spätestens in diesem Sommer zu einem Topklub wechseln sollen. Nun sorgt eine Meldung von Canal+ und Eurosport-Reporter Romain Collet-Gaudin für Aufsehen: Angeblich hat sich der offensive Mittelfeldspieler auf einen Wechsel zu Betis Sevilla geeinigt.  


Auch ​LeParisien berichtete vor einigen Tagen über den sich anbahnenden Transfer. Demnach wollen die Andalusier Fekir als Ersatz für Giovani Lo Celso verpflichtet, der nach einem Leihgeschäft mit Paris St. Germain erst kürzlich für 22 Millionen Euro fest verpflichtet wurde und nun mit einem Wechsel in die Premier League in Verbindung gebracht wird. 

Weltmeister Fekir steht bis 2020 bei Olympique Lyon unter Vertrag, Sportdirektor Juninho machte sich zuletzt laut ​L'Equipe wenig Hoffnungen auf einen Verbleib: "Ehrlicherweise glaube ich, dass es schwer wird, ihn zu halten. Es fällt ihm schwer zu akzeptieren und zu verstehen, dass es das Beste für sein persönliches und berufliches Leben ist, hierzubleiben."


Die Lyonnais soll ursprünglich 30 Millionen Euro verlangt haben, nun wird von einer Ablösesumme im Bereich zwischen 22 und 25 Millionen Euro berichtet. Noch vor einem Jahr stand der 26-Jährige unmittelbar vor einem Wechsel zum FC Liverpool, ​absolvierte gar den Medizincheck bei den Reds, ehe die Verhandlungen doch noch scheiterten. Medienberichten zufolge hätte der Transfer den Franzosen 65 Millionen Euro eingebracht.


Vor einigen Tagen brachte die L'Equipe Arsenal London mit Fekir in Verbindung, auch habe es einige Offerten aus China gegeben. Ein Wechsel zu Betis Sevilla, das die abgelaufenen Saison in der Primera Division auf Platz zehn beendete und international nicht vertreten sein wird, wäre durchaus eine Überraschung, denn eigentlich war davon auszugehen, dass es den Offensivspieler zu einem Topklub ziehen würde.