​Für Gotoku Sakai findet sich weiterhin kein Abnehmer. Beim ​HSV aussortiert, steht der Japaner vor einer ungewissen Zukunft. Auf der Suche nach einem neuen Klub handelte sich Sakai nun gleich zwei Absagen ein.


Das Saisonende war für den Japaner Gotoku Sakai eine herbe Enttäuschung. Der 28-Jährige ist seitdem nicht mehr der Alte und die Liebe zum Fußball hat einen ordentlichen Dämpfer abbekommen. Dass er als Hauptverantwortlicher alleine für den nicht geschafften Aufstieg ausgebuht wurde, machte ihm reichlich zu schaffen; ob er und der ​HSV je wieder Frieden finden werden, ist relativ unwahrscheinlich.


Fest steht, dass der Profi auch im Trainingslager nicht glücklich geworden ist. Sakai machte stets einen geknickten Eindruck und wird in Hamburg wohl kaum wieder zu alter Stärke zurückfinden. Deshalb soll für den Japaner ein neuer Verein gefunden werden, um die Situation für alle Beteiligten zu entschärfen. Wie der kicker berichtet, lehnten zwei Bundesligisten Sakai nun ab.

Steffen Baumgart

Sakai wird nicht zum SC Paderborn und Steffen Baumgart wechseln



Dem Bericht zufolge wurde der Rechtsverteidiger unter anderem dem ​SC Paderborn angeboten. Auch beim zweiten Verein, ​Werder Bremen, sieht die Lage nicht anders aus. Die Werderaner wollen sich zwar weiter auf der rechten Abwehrseite verstärken, aber auch die Norddeutschen wurden sich mit dem HSV nicht einig und so hängt Sakai weiter zwischen Unmut und Perspektivlosigkeit.


Sakais Zeit in Hamburg wird zweifelsfrei enden, das zeigte sich bereits im Trainingslager: Im Test gegen Huddersfield kam er keine Minute zum Einsatz, Neuzugang Jan Gyamerah scheint seinen Stammplatz behauptet zu haben. Es ist also weiter ein sehr kompliziertes Unterfangen für den Japaner, denn auch die heimische J League ist nicht durchweg vielversprechend. Bis zum Ende des Transfersommers wird sich daher sicherlich noch einiges tun.