​Wohin führt der Weg des Andre Schürrle? Beim BVB ist der Weltmeister von 2014 nicht mehr erwünscht, konkrete Angebote sind nicht in Sicht - auch, weil sich das Gerücht um Eintracht Frankfurt schnell aufgeklärt hat.


Im vergangenen Sommer wurde Schürrle für zwei Jahre vom BVB an den FC Fulham ausgeliehen. Doch da die Cottagers aus der Premier League abgestiegen sind, löste sich das Leihgeschäft vorzeitig auf. Zurück zum BVB durfte der 28-Jährige aber auch nicht.


Im Gespräch mit Sky erklärt Schürrle: "Ich saß eigentlich schon auf gepackten Koffern auf dem Weg nach Dortmund. Dann kam der Anruf mit dem Hinweis, dass ​Dortmund das nicht wollte, weil ohnehin schon sehr viele Spieler da sind." 


"Der BVB will nicht, dass Chaos entsteht"


Derzeit hält sich der Offensivspieler privat in Berlin fit - eine ungünstige Situation. Groll verspürt der ehemalige deutsche Nationalspieler aber nicht: "Sie geben mir so auch die Möglichkeit, mit Vereinen konkrete Gespräche zu führen. Das hat sicher nichts mit Mangel an Respekt zu tun - so läuft halt das Geschäft. Da muss man auch versuchen, alle Seiten zu verstehen. Lucien Favre will mit dem Kader trainieren, den er für die Saison einplant. Und der BVB will halt nicht, dass Chaos entsteht."


Schürrles Leistungsdaten der letzten 4 Jahre

​SaisonVerein​Ligaeinsätze (Tore/Vorlagen)​
​15/16​Wolfsburg​29 (9/5)
​16/17​BVB​15 (2/3)
​17/18​BVB​18 (1/6)
​18/19​Fulham24 (6/0)​


Am gestrigen Dienstag ​wurde Schürrle urplötzlich mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht, sogar auf dem Vereinsgelände der SGE soll er gesehen worden sein. 'Wird er der Nachfolger von Sebastien Haller?', wurde sich schnell gefragt. Doch sein Berater dementierte noch am Dienstagabend die Meldung. "Es gibt keine Gespräche mit Eintracht Frankfurt. Andre hat heute in Berlin trainiert, er war jedenfalls nicht in ​Frankfurt", so Ingo Haspel zum kicker.


Frankfurter Schürrle-Gerücht nur ein Streich


Im Frankfurter Fan-Forum klärte sich das Gerücht schnell auf. Der User "upandway" verriet, dass die Meldung nur als Streich gedacht war. "Die Kiebitze haben einen von der Security motiviert, dieses Gerücht rund um den Trainingsplatz zu streuen. Der hat begeistert mitgespielt. Hat geklappt." Touché!


Somit ist für Schürrle weiterhin kein ernsthafter Abnehmer in Sicht - er selbst sagt: "Es gab immer mal wieder Gespräche. Aber noch nichts, was so konkret war, dass wir uns ernsthaft damit auseinandersetzen konnten. Das wichtigste in dieser Situation ist Geduld - das habe ich gelernt."