Dark Horses - die Überraschungen des Fußballs. Jeder Verein hat sie irgendwo in der Mannschaft. Spieler, die zunächst unter dem Radar laufen und plötzlich enorm wichtig werden. Auch bei ​Borussia Dortmund gibt es eine Kandidaten, die diese Rolle einnehmen können. Wir schauen sie uns an, die Dark Horses des BVB:​


Leonardo Balerdi

FBL-GER-BUNDESLIGA-DORTMUND-MAINZ

Der 20-Jährige kam im vergangenen Winter zum BVB und wartet immer noch auf seinen ersten Einsatz. Allerdings ist jedem die Klasse des Innenverteidigers bewusst. Dennoch muss sich der Argentinier zunächst hinter Hummels, Akanji, Zagadou und wohl auch Weigl anstellen. Toprak soll den Klub noch verlassen. Balerdi nimmt im Kader der Borussia den Platz ein, einzuspringen, wenn akut Mangel in der Verteidigung herrscht. Dabei ist es ihm zuzutrauen, dass er vollends überzeugen kann, wenn er die Chance bekommt. Der Start einer großen Karriere?


Marius Wolf

Marius Wolf

Der Allrounder kam im Sommer 2018 mit viel Vorschusslorbeeren auf Frankfurt zum BVB. In der folgenden Saison sprangen allerdings nur 16 Einsätze für den 24-Jährigen heraus. Durch seine Fähigkeit, vielseitig einsetzbar zu sein, kann Wolf jedoch eine wichtige Rolle in der neuen Saison einnehmen und dort einspringen, wo Bedarf besteht. Auf alle Fälle kann Wolf ein sehr wichtiger Rollenspieler werden.


Mahmoud Dahoud

Mahmoud Dahoud

Der 23-Jährige spielte eine starke Endrunde der U21-Europameisterschaft, wartet beim BVB allerdings immer noch auf seinen Durchbruch. Hinter Delaney und Witsel war in der vergangenen Saison meist kein Platz für Dahoud. Doch in der neuen Saison könnte sich das Blatt wenden. Durch einen Ausfall im zentralen Mittelfeld könnte Dahoud in die erste Mannschaft rücken und seine Chance nutzen, um sich endgültig zu etablieren.


Mateu Morey

Mateau Morey

Der Rechtsverteidiger wechselte in diesem Sommer vom FC Barcelona zum BVB. In Dortmund wird dem 19-Jährigen eine große Karriere vorausgesagt. Die Chancen für eine überraschende Premierensaison stehen hinter Achraf Hakimi und Lukasz Piszczek auf den ersten Blick zwar nicht all zu gut. Während ersterer aber auch links eingesetzt werden könnte, zeigte sich Piszczek in der vergangenen Spielzeit durchaus verletzungsanfällig.