​Der ​Hamburger SV hat sich vor dem erneuten Anlauf in Richtung Bundesliga-Aufstieg personell neu aufgestellt und mit ​Jonas Boldt einen frischen Sportvorstand ins Boot geholt. Gemeinsam mit dem ebenfalls neu hinzugewonnenen ​Cheftrainer Dieter Hecking, sondiert Boldt den Transfermarkt weiterhin nach potenziellen Verstärkungen, scheut jedoch auch nicht davor zurück, teilweise verdienten Spielern einen Abgang nahezulegen.


In Sachen Neuzugänge konzentrierten sich die Hanseaten bislang auf Spieler, die bereits unter Beweis gestellt haben, den Anforderungen in der zweiten Liga gerecht zu werden und die zudem weiteres Entwicklungspotenzial aufzeigen. 


Dem Vernehmen nach hoffen die HSV-Verantwortlichen außerdem auf die Verpflichtung von zwei neuen Offensivspielern. Bislang erwies sich der Transfermarkt aber als alles andere als einfach und so handelt es sich bei den zuletzt gehandelten ​George Puscas, zuletzt von Inter Mailand an den italienischen Zweitligisten US Palermo verliehen, und Bremens Angreifer Martin Harnik lediglich um (lose) Gerüchte.

Gotoku Sakai

Sind die Tage von Sakai beim HSV bald schon gezählt?



Immer konkreter hingegen werden die Gedankenspiele der neuen HSV-Macher hinsichtlich angedachter Abgänge. So muss aktuell gleich ein Quartett um eine Weiterbeschäftigung bei dem einstigen Bundesliga-Dino bangen. Mit die schlechtesten Karten unter Hecking soll dabei laut BILD-Informationen Innenverteidiger David Bates haben. Der 22-jährige Schotte scheint im Kampf um einen Posten in der Abwehrzentrale regelrecht chancenlos zu sein und könnte womöglich an einen Klub von der Insel abgegeben werden.


Was wird aus der einstigen HSV-Hoffnung Ito?


Ähnlich verzwickt erscheint die Lage derzeit für ​Gotoku Sakai zu sein. Der ehemalige Kapitän der Rothosen hat den internen Kampf um die rechte Defensivseite gegen den Neuzugang Jan Gyamerah verloren und verkörpert mit seiner Spielweise ohnehin nicht gerade die vom Verein derzeit so sehnlich erhoffte Aufbruchstimmung. Will der japanische Nationalspieler nicht zum Bankwärmer werden, muss auch er über einen Vereinswechsel nachdenken.


Kontroverser dürften hingegen die Personalien Vasilije Janjicic und vor allem ​Tatsuya Ito diskutiert werden. Die beiden Youngster, die einst als Hoffnungsträger gehandelt worden waren, konnten sich unter dem neuen Coach bislang noch nicht in den Vordergrund dribbeln und sind künftig vorrangig für die zweite Mannschaft eingeplant. Vor allem Ito, der in der Vergangenheit mitunter herausragende Qualitäten andeutete, dürfte sich mit dieser Degradierung wohl kaum anfreunden.