In diesem Sommer konnte ​Borussia Dortmund bereits mehrere prominente Neuzugänge präsentieren. Stand jetzt ist dabei nicht davon auszugehen, dass sich einer dieser Deals im Nachhinein als Rohrkrepierer entpuppen wird. Dabei war auch dem BVB in Sachen Neuzugängen längst nicht immer das nötige Glück hold.​ Vielmehr gibt es auch in der Transferhistorie der Schwarz-Gelben einige bittere Fehltritte.


Sebastian Rode

Sebastian Rode

Sebastian Rode konnte sich zuvor zwar beim FC Bayern München nicht durchsetzen, dennoch überwiesen die Borussen im Sommer 2016 satte zwölf Millionen Euro auf das Konto des Rekordmeisters. Ausgezahlt hat sich die Investition aber keineswegs und so wurde der Mittelfeldspieler zuletzt an seinen Herzensklub Eintracht Frankfurt ausgeliehen. Laut kicker-Informationen ​stehen die Hessen nun kurz vor einer festen Verpflichtung des Sechsers.


Ciro Immobile

Ciro Immobile

Manchmal kann man es schwer nachvollziehen, wieso ein Spieler bei einem Verein nicht durchstartet. Ob es nun am falschen Spielsystem oder an der fehlenden Integration gelegen hat - Fakt ist, dass Ciro Immobile beim BVB nie wirklich Fuß fassen konnte. Im Sommer 2015 für 18,5 Millionen Euro verpflichtet, wurde der Stürmer nach nur wenigen Monaten bereits wieder abgegeben.


Andriy Yarmolenko

Andriy Yarmolenko

Auch ​Andriy Yarmolenko ist zweifelsohne ein fähiger Offensivspieler. Unterm Strich waren sechs Treffer in 26 Pflichtspielen aber deutlich zu wenig und so konnten sich die Kaderplaner des BVB glücklich schätzen, als West Ham United im vergangenen Sommer 20 Millionen Euro locker machte und den Flügelspezialisten in die Premier League lockte.


Andre Schürrle

Andre Schuerrle

Als die Schwarz-Gelben im Sommer 2016 für Andre Schürrle 30 Millionen Euro auf den Tisch legten, rümpften bereits einige Experten ihre Nase und zweifelten an der Sinnhaftigkeit dieses Transfers. Der Nationalstürmer konnte seine Kritiker nicht verstummen lassen und blieb einiges schuldig. Dankbar nahmen die Borussen daher ein Leihgeschäft mit dem FC Fulham an. Aktuell ​suchen Spieler und Verein nach einem neuen Verhandlungspartner.


Andre Bergdölmo

Fussball: 1. BL 03/04

Zugegeben, der Transferflop Andre Bergdölmo fiel aufgrund der geringen Ablösesumme von gerade einmal 300.000 Euro im Jahr 2008 nicht wirklich ins Gewicht. Dennoch hatte man sich von Seiten des BVB von dem Innenverteidiger weitaus mehr erwartet. Nach schwachen Auftritten wurde der Norweger zunächst in die zweite Mannschaft verbannt und später an den FC Kopenhagen abgegeben.


Robert Kovac

Robert Kovac,Christian Woerns

Aktuell steht Robert seinem Bruder Niko Kovac als Co-Trainer beim FC Bayern München mit Rat und Tat zur Seite. Auch in seiner aktiven Karriere war auf den robusten Verteidiger eigentlich stets Verlass. Eine Ausnahme bildet jedoch seine kurze Zeit bei der Borussia. Als großer Hoffnungsträger von Juventus Turin verpflichtet, bildete der Innenverteidiger gemeinsam mit dem ebenfalls in die Jahre gekommenen Routinier Christian Wörns eine wacklige Hintermannschaft und wurde regelrecht verspottet. Nach zwei Jahren flüchtete er daher zu Dinamo Zagreb.


Viktor Ikpeba

IKPEBA/SVERRISSON/BORUSSIA DORTMUND - HERTHA BSC BERLIN 2:0

Für viele BVB-Fans ist Victor Ikpeba noch immer der größte Transferflop der Vereinsgeschichte. Im Jahre 1999 wurde der Angreifer für die damals stattliche Ablösesumme von sechs Millionen Euro von der AS Monaco geholt. Nach gerade einmal vier Toren in drei Jahren wurde er 2002 ins fußballerische Entwicklungsland Libyen abgegeben.


Emre Mor

FBL-GER-BUNDESLIGA-AUGSBURG-DORTMUND

Emre Mor bringt eigentlich alles mit, um bei einem einem internationalen Topklub Fuß fassen zu können. Lediglich in Sachen Disziplin zeigt das türkische Offensiv-Juwel immer wieder Mängel auf und ​steht sich so selbst im Weg. Auch seine kurze Zeit bei den Schwarz-Gelben, für die er in der Saison 2016/17 aktiv war, verlief daher enttäuschend. Knapp zehn Millionen Euro Ablöse rechtfertigten seine Auftritte mit Sicherheit nicht.


Thomas Häßler

Turnier in Bremen 1999...

Es tut jedem Fußballfan eigentlich in der Seele weh, aber auch Thomas Häßler ist zumindest in Bezug auf Borussia Dortmund als echter Transferflop zu kategorisieren. Als der Edeltechniker im Sommer 1998 vom Karlsruher SC ins Ruhrgebiet wechselte, zeigte Icke große Anpassungsprobleme und kam partout nicht am BVB-Spielmacher Andreas Möller vorbei. Nach nur einem Jahr zog der offensive Mittelfeldspieler daher zum TSV 1860 München weiter.


Julian Schieber

Julian Schieber

Julian Schieber wechselte im Sommer 2012 von seinem Ausbildungsverein VfB Stuttgart zum BVB. Anstatt sich bei den Borussen dauerhaft durchzusetzen, wurde der Angreifer immer wieder von schweren Verletzungen ausgebremst und konnte so seine Ablösesumme von 5,5 Millionen Euro nie wieder einspielen. Aktuell fightet der Stürmer um einen Platz im Kader des FC Augsburg.