​Die Lage beim ​FC Bayern München spitzt sich zu. Ohne die Bayern-Bosse Salihamidzic, Hoeneß und Dreesen treten laut Bild die Profis des FCB am Montag die Reise in die USA an. Grund dafür ist die prekäre Transferlage der Münchner. Zur Zeit werden alle Kräfte vereint in München gebraucht.


Drei Testspiele tritt Bayern München in den USA an. Vom 15.-19. Juli gastiert man in Los Angeles, vom 19.-22. in Houston und vom 22.-23. in Kansas City. Der Flieger wird allerdings nur von den Spielern und dem Trainerstab besetzt sein - die Bayern-Bosse dagegen bleiben in München.

Präsident Uli Hoeneß, Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen bleiben an der Säbener Straße, um die Transferplanungen des FCB weiter voran zu treiben. Bislang lassen weitere Verstärkungen auf sich warten. In München sollen nun ohne die Zeitverschiebung und den Reisestress weiter Geschäfte gemacht werden.


Finanzvorstand Dreesen nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Zwar ist die Nichtmitreise vor allem durch seine Verantwortung über den Stadionumbau und der Ticketorganisation zu begründen, allerdings ist er auch eine wichtige Instanz in den Transferplanungen, da Dreesen die Einnahmen und Ausgaben des Vereins kontrolliert und bestimmt.


Fakt ist: Ruhig ist es beim FCB keinesfalls mehr, vielmehr herrscht Stress beim Stern des Südens. Die Saisonpause entwickelt sich in München langsam zu einem Horrorsommer.