Der FC Bayern München lässt im Werben um Callum Hudson-Odoi nicht locker. Wie die Daily Mail berichtet, ist in dieser Woche mit einem erneuten Angebot für den Youngster des FC Chelsea zu rechnen. Dies bestätigt auch Sport Bild.


Demnach soll die verbesserte Offerte bei umgerechnet 50 Millionen Euro liegen. Im Januar ​bot der Rekordmeister die bislang höchste Summe von rund 39 Millionen Euro für den 18-Jährigen. Bislang lehnt Chelsea aufgrund der Transfersperre sowie dem Verkauf von Eden Hazard einen Abgang des Eigengewächses ab, zudem zeigten sich die Verantwortlichen über das öffentliche Werben der Münchner immer wieder verärgert.


Frank Lampard, der als Nachfolger des zu Juventus Turin abgewanderten Maurizio Sarri das Traineramt an der Stamford Bridge übernahm, ​will Hudson-Odoi um jeden Preis halten. Die Blues kämpfen noch immer um eine Vertragsverlängerung, die Bayern aber lassen auch sechs Monate nach der erstmaligen Bekundung des Interesses nicht locker. "Meine Meinung zu Callum Hudson-Odoi hat sich nicht geändert", erklärte Sportdirektor Hasan Salihamidzic kürzlich gegenüber Sport Bild.

​Laut Daily Mail wolle man Hudson-Odoi weiterhin nicht ziehen lassen, gleichzeitig fürchte man jedoch, dass er bei einer gescheiterten Vertragsverlängerung über 2020 hinaus im kommenden Jahr ablösefrei nach München wechseln wird. Christian Falk, Fußball-Chef der Sport Bild, bestätigte via Twitter das erneute Angebot der Bayern, nannte aber keine konkrete Ablösesumme. Die neue Offerte soll aber über dem letztmaligen Gebot von 25 Millionen Euro liegen.

Trotz des erlittenen Achillessehnenrisses im April arbeitet Salihamidzic mit Hochdruck an der Verpflichtung von Hudson-Odoi. Der englische Nationalspieler genießt neben Leroy Sané und Ousmane Dembélé weiterhin eine hohe Priorität in den Kaderplanungen des Rekordmeisters. Dass Chelsea einem Transfer zustimmt, gilt jedoch weiterhin als äußerst fraglich.