Nach dem erneuten Abstieg aus der Bundesliga haben die Verantwortlichen des VfB Stuttgart den Kader ordentlich umgekrempelt. Viel soll am derzeitigen Aufgebot nicht mehr verändert werden, allerdings ließ Sportdirektor Sven Mislintat für weitere Neuzugänge eine Hintertür offen. Passend dazu haben die Schwaben laut ​kicker Philipp Förster vom SV Sandhausen auf dem Radar.


Der 24-Jährige spielte von 2010 bis 2014 in der Nachwuchsabteilung des VfB und landete über Waldhof Mannheim und dem 1. FC Nürnberg vor zwei Jahren beim SV Sandhausen. In der 2. Bundesliga erzielte der offensive Mittelfeldspieler in 57 Einsätzen acht Tore, lieferte zudem sechs weitere Vorlagen und soll auch das Interesse von Bundesliga-Aufsteiger Union Berlin auf sich gezogen haben. Försters Vertrag endet 2020, der kicker berichtet von einer Ablösesumme in Höhe von zwei Millionen Euro.


Bislang verzeichneten die Stuttgarter 10 Neuzugänge, auf der Gegenseite haben 13 Spieler den Klub verlassen. "Wir haben im Moment das Gefühl, dass wir nicht mehr super intensiv suchen müssen. Wir glauben, dass wir eine hohe Konkurrenzfähigkeit innerhalb der Gruppe als auch in der Liga hergestellt haben", wird Sportdirektor Sven Mislintat zitiert. "Feinjustierungen" innerhalb des Kaders wollte der 46-Jährige aber nicht ausschließen, weshalb Förster möglicherweise Neuzugang Nummer elf wird.

Sven Mislintat

 Hat offenbar einen weiteren Neuzugang im Visier: Sven Mislintat.

Die Ablösemodalitäten sollten ohnehin kein Problem darstellen. Aktuell steht der VfB aufgrund der hohen Einnahmen durch die Abgänge von Benjamin Pavard (für 35 Mio. Euro zum FC Bayern München) und Ozan Kabak (für 15 Mio. Euro zum FC Schalke 04) bei einem Transferplus von rund 44,6 Millionen Euro. Mit einer Ablösesumme über 2,5 Millionen Euro stellen Philipp Klement und Stürmer Sasa Kalajdzic die bislang teuersten Transfers des Sommers dar