Der Transferpoker um James Rodriguez neigt sich offenbar dem Ende zu. Lange Zeit galt der SSC Neapel mit Ex-Bayern Trainer Carlo Ancelotti als Favorit auf eine Verpflichtung des Kolumbianers, doch nun berichtet die spanische Marca, dass der offensive Mittelfeldspieler in Madrid bleiben will - und daher vor einem Wechsel von Real zu Atlético steht.


Ausschlaggebend dafür sei demnach der Wunsch von James, in der spanischen Landeshauptstadt bleiben zu wollen. Noch vor wenigen Wochen behauptete Vater Wilson Rodriguez gegenüber Calcionapoli24: "Zwischen (Carlo) Ancelotti und ihm hat von Anfang an viel Respekt geherrscht. James ist ihm gegenüber dankbar. Ancelotti war immer sehr zufrieden mit den Leistungen von James. Ich denke, eine Veränderung in seiner Karriere wird das Beste sein. Neapel ist ein bedeutender Klub und momentan die beste Lösung."

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Carlo Ancelotti und James Rodriguez (v.l.) werden vorerst wohl nicht wiedervereint.


​Auch Napoli-Präsident Aurelio de Laurentiis erklärte kürzlich gegenüber 
Corriere dello Sport, dass der 28-Jährige von einem Wechsel zu den Sizilianern nicht abgeneigt sei. Abhängig sei der Transfer jedoch von den immensen Ablöseforderungen von Real Madrid. "Real Madrid ist der Stolperstein, weil sie unserer Meinung nach sehr hohe Forderungen haben. Aber James würde gerne nach Neapel kommen", wurde der 70-Jährige zitiert. James gilt als Wunschspieler von Carlo Ancelotti, der ihn bereits aus der gemeinsamen Zeit bei Real Madrid und dem FC Bayern München kennt.

​Bereits vor einer Woche berichtete der kolumbianische Sportsender Gol Caracol, dass James  einen Verbleib in Madrid anstrebe. Laut Marca stelle der Ablösepoker zwischen Real und Atlético Madrid die letzte Hürde dar. Die Rojiblancos investierten bereits 196,5 Millionen Euro in Joao Felix, Marcos Llorente, Felipe und Renan Lodi, die Einnahmen steigen dank des Transfers von Antoine Griezmann zum FC Barcelona auf rund 311 Millionen Euro.