Nach einem erfolgreichen Jahr bei Union Berlin kehrt Robert Zulj vorerst zu 1899 Hoffenheim zurück. Der Österreicher kann sich einen Verbleib bei der TSG vorstellen, doch auch ein Wechsel ist nicht ausgeschlossen.


Vor zwei Jahren verpflichteten die Sinsheimer den offensiven Mittelfeldspieler ablösefrei von der Spielvereinigung Greuther Fürth. In dieser Zeit kam Zulj auch aufgrund einer Schambeinentzündung auf gerade einmal 274 Einsatzminuten in der Bundesliga und der Europa League. Bei Union Berlin gehörte er in der abgelaufenen Spielzeit zu einem der Leistungsträger, steuerte in wettbewerbsübergreifend 32 Partien vier Tore sowie sieben Assists bei und spielte 14 Mal in der 2. Bundesliga über 90 Minuten durch.


"Nach meiner schwierigen Zeit in Hoffenheim war es in Berlin wieder ein richtig positives Jahr", blickt Zulj gegenüber den Oberösterreichischen Nachrichten auf die Zeit bei den Eisernen zurück. "Es lief nicht nur sportlich sehr gut, Union ist generell ein spezieller Verein. Jedes Heimspiel an der Alten Försterei war ein Wahnsinn. Die Fans sind ein eigenes Kapitel."

Robert Zulj

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​Wohin die Reise geht, ist Stand jetzt offen. Der 27-Jährige kann sich einen Verbleib in Hoffenheim vorstellen, sein Berater sei aber auch mit anderen Klubs im Gespräch - "unter anderem Union", wie er verriet. Bei der TSG steht er bis 2020 unter Vertrag, laut Union-Geschäftsführer Oliver Ruhnert sei ein Transfer durchaus "innerhalb unserer Vorstellungskraft" (via 
Spox), sollte er auch unter Alfred Schreuder keine Chance auf regelmäßige Spielpraxis besitzen und ein Preisschild in Höhe von einer Million Euro erhalten. 

​Die Köpenicker sicherten sich mit Marvin Friedrich bereits einen Leihspieler der vergangenen Saison, rüsteten nach dem Aufstieg mit erfahrenen Spielern wie Anthony Ujah, Christian Gentner, Manuel Schmiedebach und Neven Subotic auf. Robert Zulj könnte der 15. Neuzugang werden, abhängig ist ein Transfer von Stammverein 1899 Hoffenheim, der mit Nadiem Amiri nach Kerem Demirbay und Nico Schulz einen weiteren Hochkaräter zu verlieren droht.