​Der Mega-Transfer des Sommers ist durch. Atletico Madrid muss Griezmann für 120 Millionen Euro zum FC Barcelona ziehen lassen. Endlich kann die Akte geschlossen werden. Denkste! Das Thema ist noch längst nicht beendet.


Fakt ist: Antoine Griezmann ist ab heute Lizenzspieler vom ​FC Barcelona. Dem Franzosen wurde somit sein Wunsch erfüllt. Bis heute zog sich der Transfer allerdings wie Kaugummi. Trotz eines Streiks des Stürmers sah sich Atletico nicht dazu gedrängt, von seinen Forderungen abzuweichen. Barca musste im Endeffekt die bislang geforderten 120 Millionen Euro der Ausstiegsklausel zahlen.


Doch Atletico möchte noch mehr Geld - zur Not auch über das Gericht, wie man in einer Pressemitteilung klarstellte. Weil die Katalanen bereits im Frühjahr mit Griezmann verhandelten und Atletico davon ausgeht, dass beide Parteien bereits damals einig wurden, möchte Atletico den Wechsel zu den Konditionen abwickeln, die im Frühjahr gegolten haben.

Denn hier wird es pikant: Bis zum Sommer lag die Ausstiegklausel des Stürmers bei 200 Millionen Euro. Erst zum 1. Juli griff die 120-Millionen-Euro-Klausel, die Barca nun zog.


Haben sich der Spieler und der neue Verein tatsächlich bereits im März auf einen Vertrag geeinigt, könnte es also teuer werden für Barcelona, da sich eben zum damaligen Zeitpunkt die Vertragslage von der jetzigen unterschied. Atletico verlangt nun die aus ihrer Sicht fehlenden 80 Millionen Euro und droht mit einer Klage gegen den FC Barcelona.


Die Schlammschlacht - sie geht weiter!