Für Borussia Mönchengladbach sind erst zwei Wochen seit der ersten Trainingseinheit unter Marco Rose vergangen, doch schon jetzt zeigt sich der 42-Jährige von seinen neuen Spieler angetan. Bei den Fohlen läuft "alles nach Plan", ließ er nach dem ersten Testspiel gegen den 1. FC Mönchengladbach (8:0) gegenüber der Deutschen Presse-Agentur verlauten. Ein Sonderlob erhielt unterdessen Breel Embolo.


Vor dem Trainingslager am Tegernsee (14. - 21. Juli) herrscht bei Marco Rose gute Laune. "Im ersten Testspiel konnte man einiges von dem erkennen, was wir uns vorstellen. Von daher läuft alles nach Plan", freute sich der neue Trainer der Borussia nach den ersten Eindrücken, die er in den Trainingseinheiten und dem ersten Testspiel von seiner Mannschaft sammeln konnte.


"So mancher wäre überrascht, wenn er sieht, was da schon auf dem Platz passiert", fuhr Rose fort. Alle Spieler seien bereit für die neue Saison, die aufgrund der Änderungen für alle eine neue Chance bedeutet. Die Borussia wird künftig in einem 4-4-2 mit Raute auflaufen - gepaart mit dem Power-Fußball, mit dem Rose als Trainer von RB Salzburg auf sich aufmerksam machte, ist der Sprung vom bisherigen 4-3-3 respektive 3-5-2 von Vorgänger Dieter Hecking groß. Doch das Beispiel ​Patrick Herrmann, der gegen den 1. FC Mönchengladbach - wie schon vor vielen Jahren unter Lucien Favre - in der Sturmspitze vorzufinden war, zeigt: Auch in Zukunft wird jeder Spieler einen Platz finden.

Marco Rose

    Vor Borussia Mönchengladbach liegt noch ein langer Weg, doch in den Augen von Marco Rose geht die Tendenz in die richtige Richtung.



Flexibilität ist dabei von Vorteil, weshalb Neuzugang Breel Embolo ein Sonderlob von Rose erhielt (via Sportbuzzer): "Unabhängig vom System kann er Stürmer spielen, ob jetzt am Flügel oder als zweite Neun. Er kann auch im offensiven Mittelfeld alle Positionen spielen." Der Schweizer, der für zehn Millionen Euro vom FC Schalke 04 verpflichtet wurde, sei ein "guter Fußballer", der auch aufgrund seiner läuferischen Eigenschaften sowie seiner Physis eine wichtige Rolle einnehmen könnte: "Wir haben uns sehr um ihn bemüht, weil wir überzeugt von ihm sind. Deshalb hat er sich wohl mit einem guten Gefühl für uns entschieden."


Stindl bleibt wohl Kapitän


​Bislang habe der 22-Jährige, der in der abgelaufenen Saison sechs Tore für Schalke erzielte, aufgrund einer Verletzung am linken Fuß lediglich Laufübungen absolvieren könne, "hatte aber auch schon den Ball am Fuß", so Rose, der sich auch zu Kapitän Lars Stindl äußerte. 


Der 30-Jährige war seit seiner Verpflichtung von Hannover 96 vor vier Jahren ein wichtiger Anker, ist zudem seit 2016 Mannschaftskapitän. Im April erlitt Stindl einen Schienbeinbruch, habe jedoch auch in seiner sportlichen Abwesenheit einen großen Einfluss auf die Mannschaft.

Borussia Moenchengladbach v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

  Seit vielen Jahren ist Lars Stindl (l.) einer der wichtigsten Führungsspieler der Borussia. Daran dürfte sich auch in Zukunft wenig ändern.



Daher dürfte er die Kapitänsbinde behalten, wie Rose erklärte: "Dinge, die funktioniert haben, muss ich nicht über den Haufen werfen. Es spricht jetzt wenig dagegen, dass es Lars bleibt."