​Beim ​FC Bayern München läuft die Suche nach Verstärkungen weiter auf Hochtouren. Handlungsbedarf besteht vor allem in der Offensive. Neben ​Wunschspieler ​Leroy Sané wurden zuletzt ​zahlreiche Profis mit dem Doublegewinner in Verbindung gebracht. Nabil Fekir fand dabei keine Erwähnung, obwohl der Angreifer von Olympique Lyon für den deutschen Rekordmeister durchaus interessant sein könnte.


Lyons Sportdirektor Juninho hat wenig Hoffnung, dass Fekir dem französischen Erstligisten über den Sommer hinaus erhalten bleibt. "Er ist ein wichtiger Spieler für den Klub, stammt aus der eigenen Nachwuchsabteilung und ist zudem Kapitän", erklärte der 44-Jährige bei der offiziellen Vorstellung von Linksverteidiger Youssouf Koné, der für neun Millionen Euro vom OSC Lille verpflichtet wurde. "Wir möchten ihn gerne behalten. Aber ehrlich gesagt denke ich, dass es sehr schwierig ist, ihn von einem Verbleib zu überzeugen." Ein Abgang des Weltmeisters gilt als wahrscheinlich.

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Erzielte in der letzten Saison zwölf Tore: Nabil Fekir


Anfang Juli berichtete die französische Sportzeitung L’Équipe, dass der 25-Jährige mehrere Angebote aus China vorliegen hat. Dem AC Mailand wird ebenfalls Interesse am Linksfuß nachgesagt. Fekir ist aus mehreren Gründen ein interessanter Spieler, über den der FC Bayern nachdenken sollte. Der Franzose mit algerischen Wurzeln bringt nicht nur jede Menge Erfahrung mit, sondern punktet auch durch seine Variabilität. Der Lyon-Kapitän ist im offensiven Mittelfeld zu Hause, kann jedoch auch im Angriffszentrum und auf den Flügeln auflaufen. 


Da der Vertrag von Fekir Ende Juni 2020 ausläuft, ist der Offensivspieler deutlich unter seinem aktuellen Marktwert (60 Millionen Euro) zu haben. Dem Vernehmen nach darf der Weltmeister den Verein für die Hälfte verlassen. Beim FC Bayern hätte der 25-Jährige wohl auch kein Problem damit, sich schnell zu integrieren, da sich im Kader des deutschen Rekordmeisters mit Benjamin Pavard, Lucas Hernandez, Kingsley Coman und Corentin Tolisso gleich vier Nationalmannschaftskollegen wiederfinden.