​Verlässt die ​Eintracht bald ein weiterer Teil ihrer Büffel-Herde? Laut einem Bericht von Sky Italia soll Ante Rebic weiterhin bei ​Inter Mailand als Alternative zu ​Manchester Uniteds Romelu Lukaku auf dem Zettel stehen.


Rebic, der bereits von 2013 bis 2016 in Italien für den AC Florenz und Hellas Verona spielte, dort aber nie glücklich wurde, wäre im Gesamtpaket wohl deutlich günstiger als der belgische Angreifer aus der ​Premier League. Einem Bericht von Sky Sports zufolge, soll dieser nämlich zunächst gegen eine Gebühr von zehn Millionen Euro ausgeliehen und dann im Anschluss für rund 60 Millionen Euro verpflichtet werden. Das Ganze ergibt eine hübsche Summe von knapp 70 Millionen Euro - ohne Gehalt, wohlgemerkt. 


Doch aktuell gestalten sich die Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen weiterhin schwierig. Grund hierfür findet man unter anderem in der Vergangenheit der Klubs. Vor nicht allzu langer Zeit wollte Manchester United Ivan Perisic aus Mailand loseisen, woraufhin die Italiener keinerlei Anstalten machten, von ihrer Wunschsumme abzurücken. Der Deal scheiterte laut Medienberichten letztendlich an einer Differenz von knapp fünf Millionen Euro. Die Engländer scheinen sich nun revanchieren zu wollen und bleiben ebenfalls standhaft im Poker um ihren Stürmer.

Die Eintracht wäre hingegen wohl bereit, ihren kroatischen Pokalhelden für eine Ablöse von mindestens 40 Millionen Euro ziehen zu lassen. Wobei sie hier wiederum einen gewissen Prozentsatz an Rebics Ex-Verein, den AC Florenz, abdrücken müssten. Über die Höhe dieser Beteiligung gibt es bislang keine offiziell bestätigten Angaben, man rechnet jedoch mit 25-50%. Ein Abgang wäre also gar nicht so lukrativ, wie es zunächst scheint. Mal ganz davon abgesehen, dass Frankfurt mit Jovic bereits den Top-Torschützen der letzten Saison an Real Madrid verloren hat und auch hier einen gewissen Prozentsatz an ​Benfica Lissabon zahlen musste.


Das Transferkarussell kommt langsam in Schwung und Lukaku könnte ein wichtiger Punkt im diesjährigen Transfersommer werden, der den einen oder anderen Transfer auslösen könnte. Wir bleiben gespannt.