​Paul Pogba und Manchester United - eine Zweckehe, die diesen Sommer ein zweites Ende nehmen könnte. Und das trotz der jüngsten Beteuerungen von Trainer Ole Gunnar Solskjaer. Nach Informationen von ​90min-England sind die Red Devils bereit, über einen Verkauf des Weltmeisters nachzudenken - wenn der Preis stimmt.


Die "Schmerzgrenze" der Verantwortlichen im ​Old Trafford liege demnach bei einer Summe zwischen 120 und 130 Millionen Pfund. Kommt ein Klub, der rund 140 Millionen Euro bietet, könnte es tatsächlich zum nächsten Blockbuster-Wechsel 2019 kommen.


Solskjaer erklärte zuletzt, dass der Klub keinen Druck habe, Pogba zu verkaufen (Vertrag bis 2021 plus Option auf ein weiteres Jahr). Allerdings würde er seinem Spieler wohl keine Steine in den Weg legen und den Umbruch auch ohne Pogba vorantreiben wollen. Einige Klubverantwortliche aber sehen in Pogba auch einen großen Wert in der Öffentlichkeitswirksamkeit von United und sträuben sich deshalb noch gegen einen Verkauf. Mit einer entsprechenden Ablöse können diese aber wohl überzeugt werden.


Wie 90min-England weiter erfahren hat, will Real-Coach Zinedine Zidane Pogba unbedingt bei den ​Königlichen sehen. Er habe seinen Landsmann sogar in der Prioritätenliste weiter oben geführt als Eden Hazard. Der Belgier hat bekanntlich bereits im Santiago Bernabeu aufgeschlagen - die Verhandlungen mit Chelsea waren in einem deutlich fortgeschritteneren Stadium als aktuell bei Pogba.


Um Zidane seinen großen Wunsch zu erfüllen, ​braucht Real Spielerverkäufe, um das Geld für Pogba lockermachen zu können. Allen voran James Rodriguez (Neapel) und Gareth Bale sollen Geld in die Kassen spülen. Auch Isco oder Dani Ceballos gelten als Verkaufskandidaten.


So oder so: Der Poker dürfte sich noch eine ganze Weile hinziehen. Aber das sind wir auf dem aktuellen Transfermarkt ja gewohnt...