Mit Daniel James und Aaron Wan-Bissaka hat Manchester United erst zwei Neuzugänge präsentiert. Die Red Devils treiben den Umbruch weiter voran, beschäftigen sich unter anderem mit der Suche nach einem neuen Innenverteidiger und einem Mittelfeldspieler, ​​​nachdem sich Ander Herrera Paris St. Germain ​angeschlossen hat. Ein mögliches Ziel ist Sergej Milinkovic-Savic, wie Sky Italia berichtet.

Demnach biete man bis zu 80 Millionen Euro für den 24-Jährigen. Milinkovic-Savic wechselte vor vier Jahren vom KRC Genk zu Lazio Rom, ist im Mittelfeld des italienischen Pokalsiegers unersetzlich und wurde bereits nach der Weltmeisterschaft vor einem Jahr mit einem Transfer in Verbindung gebracht, ehe er im Oktober vergangenen Jahres seinen Vertrag bis 2023 verlängerte.

Sergej Milinkovic

  International begehrt: Wohin zieht es Sergej Milinkovic-Savic?


Präsident Claudio Lotito verlangt angeblich 100 Millionen Euro für den Serben und wolle von seinen Forderungen keineswegs abweichen. Dem Bericht zufolge könne sich Milinkovic-Savic einen Wechsel durchaus vorstellen, wolle diesen aber nicht forcieren und sei daher ebenso dazu bereit, ein weiteres Jahr in Rom zu verbringen. Laut Il Messaggero soll Manager Mateja Kezman angeblich Gespräche mit Juventus Turin, Paris St. Germain, Manchester City, Real Madrid und Bayern München geführt haben. Die heißeste Spur habe demnach zu PSG geführt, allerdings verpflichtete der Klub von Trainer Thomas Tuchel neben Ander Herrera auch Pablo Sarabia vom FC Sevilla. 


Laut Sky Sports  gelten Bruno Fernandes von Sporting Lissabon, ​Sean Longstaff von Newcastle United und Mario Lemina vom FC Southampton als weitere potentielle Neuzugänge bei United. Bei Mario Lemina soll man in der Pole-Postion sein. Für rund 20 Millionen Euro wäre der Mittelfeldmann von den Saints wohl zu haben.


Nach den Informationen von ​90min-England, wollen die Red Devils ihr Mittelfeld gleich mehrfach verstärken. Milinkovic-Savic würde aber nur dann kommen, wenn man den Preis drücken könnte. Die aktuellen Forderungen von Lazio ist man nicht bereit zu erfüllen.


Lukaku zu Inter? Gespräche nehmen Fahrt auf


​Derweil steht Romelu Lukaku nach zwei Jahren in Diensten von United offenbar wieder vor dem Absprung. Allein in der abgelaufenen Saison erhielt der Angreifer lediglich 22 Startelf-Einsätze in der Premier League und blieb nach einer starken Debüt-Saison hinter den Erwartungen. 


Die Gerüchte um einen Transfer zu Inter Mailand halten sich seit Wochen. Wie der italienische Transfer-Experte Fabrizio Romano meldet, befindet sich Sportdirektor Piero Ausilio derzeit in London, um mit einer Delegation der Red Devils über einen Transfer von Lukaku zu verhandeln.

Demnach wolle Inter den belgischen Nationalspieler zunächst für zwei Jahre ausleihen und im Anschluss fest verpflichten. Das Angebot beinhaltet laut Romano ein Gesamtpaket in Höhe von 70 Millionen Euro mit gestaffelten Zahlungen: So wolle Inter in diesem Jahr zehn Millionen Euro überweisen, in den Jahren 2020 und 2021 wären jeweils 30 Millionen Euro fällig.

Antonio Conte

   Der Antrieb hinter dem Lukaku-Transfer: Inter-Coach Antonio Conte.


Spox und Goal bestätigten die Gespräche auf Basis von Informationen "durch vereinsnahe Quellen", allerdings fühle sich United nicht dazu verpflichtet, Lukaku zu verkaufen. Laut dem Guardian gehen die Nerazzurri ohnehin davon aus, dass der englische Rekordmeister die erste Offerte ablehnen wird. Grund dafür sei der geplatzte Transfer von Ivan Perisic vor zwei Jahren.


Große Konkurrenz dürfte Lukaku in Mailand nicht erhalten, stattdessen soll ​Mauro Icardi den Klub verlassen. Das Tischtuch mit dem Argentinier sowie dessen Frau und Beraterin Wanda Nara ist seit Monaten zerschnitten, gegenüber Sky Italia erklärte Klubboss Giuseppe Marotta, dass man mit dem Torjäger ebenso wenig plane wie mit Radja Nainggolan: "Nainggolan und Icardi? Wir benötigen Klarheit und Transparenz. Sie sind ausgezeichnete Spieler, aber das ist nicht genug. Sie sind nicht Teil unseres Projekts, das sage ich mit Respekt. Icardi ist auf dem Markt, aber wir respektieren die vertraglichen Vereinbarungen."