Ärger um Laurent Koscielny: Wie Arsenal London per Pressemitteilung bekanntgab, verweigert der Innenverteidiger seine Teilnahme an der Sommertour der Gunners in den USA.


​Man sei "sehr enttäuscht" vom Verhalten des 33-Jährigen. Koscielny verstoße gegen "klare Anweisungen", weshalb laut Daily Mail Konsequenzen drohen. "Wir hoffen, diese Angelegenheit klären zu können und werden zum jetzigen Zeitpunkt keinen weiteren Kommentar abgeben", heißt es weiter.


Koscielny wechselte vor neun Jahren vom FC Lorient nach London, wolle nun aber laut Daily Mail den Klub verlassen und nach Frankreich zurückkehren. Spekuliert wird über einen Wechsel zu Girondins Bordeaux, auch Olympique Lyon und Stade Rennes werden gehandelt. Vor einigen Wochen wurde er auch mit ​Borussia Dortmund in Verbindung gebracht, allerdings verpflichteten die Westfalen zuletzt Mats Hummels. 

Demnach habe er "großen Druck" auf die Vereinsbosse ausgeübt, die ihn aber unter keinen Umständen ziehen lassen wollen. Neben dem Ex-Dortmunder Sokratis, Skhodran Mustafi und Calum Chambers ist Koscielny einer von vier Innenverteidiger im Kader der Gunners und besitzt mit 480 Profispielen - 353 davon allein für Arsenal - die meiste Erfahrung. Sein Vertrag läuft noch eine Saison bis Sommer 2020.


​​​Angeblich liebäugeln die Gunners mit einer Verpflichtung des 18-jährigen William Saliba, allerdings solle dieser in der kommenden Saison an seinen bisherigen Verein AS St.-Etienne ausgeliehen werden. Da Rob Holding derzeit eine schwere Knieverletzung auskuriert und Chambers in der abgelaufenen Saison beim FC Fulham im defensiven Mittelfeld auflief und dort womöglich auch unter Unai Emery eingesetzt wird, blieben mit Koscielny, Sokratis und Mustafi nur drei Innenverteidiger übrig. Um Koscielnys Wechselwunsch zu erfüllen, müsste der Verein daher zunächst einen adäquaten Ersatz finden.