Der Berater von Emil Forsberg bereitet den Verantwortlichen von ​RB Leipzig auch ​in diesem Sommer Kopfzerbrechen. Hasan Cetinkaya wirft den Roten Bullen vor, dass sie sich nicht an die Absprachen aus dem vergangenen Jahr halten. Demnach sei dem schwedischen Nationalspieler ein Wechsel in Aussicht gestellt worden. 


Im Sommer 2018 hielten sich die Gerüchte um einen Forsberg-Abgang lange Zeit hartnäckig. Dem Vernehmen nach beschäftigten sich einige Klubs mit dem 27-jährigen Offensivspieler. "Letztes Jahr wollte RB unbedingt, dass Emil noch ein Jahr bleibt. Wir haben zugestimmt", erklärte Cetinkaya gegenüber der Bild-Zeitung. "Und dass sie lieber verlängern als ihn verkaufen wollen." 


Dem Berater zufolge sei nun allerdings "kein Geld für Emil und eine Verlängerung" da, weshalb er und sein Mandant mit den RB-Verantwortlichen über einen neuen Verein reden wollten.

Emil Forsberg

Wechselte im Januar 2015 zu RB Leipzig: Emil Forsberg



"Mit einer vernünftigen Ablöse, die uns letzten Sommer versprochen wurde. Plötzlich kommt der Klub mit 35 bis 40 Mio. Euro! Das ist Wahnsinn!“, betonte Cetinkaya, der mit den Klubbossen hart ins Gericht ging. "Es war nicht das, was ich von RB Leipzig kenne. Mit Frank Aehlig oder Ralf Rangnick gab es bisher immer gute und vertrauensvolle Gespräche. Aber jetzt hatte ich das Gefühl von Chaos", so der 42-Jährige. 


Sein Mandant sei natürlich enttäuscht. "Er hat die Chance, den nächsten Schritt zu machen. Und jetzt halten sich die Personen, die ihm letztes Jahr Versprechungen gemacht haben, nicht daran", schimpfte der Berater. Für Forsberg, der vertraglich noch bis 2022 gebunden ist, liegen laut Cetinkaya einige Angebote vor.