​In der Geschichte eines jeden Klubs tummeln sich große Stars und geniale Transfers, die die Fans und Experten überraschen. Doch auch einige Fehleinkäufe musste jeder Verein schon einmal verkraften, so auch der ​SV Werder Bremen. Wir zeigen euch, welche Profis die größten Sommer-Flops bei den Grün-Weißen waren. 


Wesley

Wesley

Der ​damals 23-jährige Brasilianer Wesley wagte vor neun Jahren den großen Sprung aus seiner Heimat nach Deutschland. Werder verpflichtete den Mittelfeldspieler für stolze 7,5 Millionen Euro, doch viel konnte Wesley nie zurückgeben. 31 Pflichtspiele in zwei Spielzeiten waren zwar noch vertretbar, doch nie überzeugte der Brasilianer wirklich wie man es erwartet hatte. Nach zwei Jahren und sechs Torbeteiligungen war dann wieder Schluss.


Duško Tošić

CAPTION CLARIFICATION --- Werder Bremen'

Nur etwas mehr als zwei Jahre stand auch der ehemalige serbische Nationalspieler bei Werder unter Vertrag. 2007 stieß Duško Tošić zu Bremen, als Innenverteidiger kam er als vielversprechender Kandidat, doch er enttäuschte meist maßlos. Nur 22 Spiele machte er im Werder Dress, mit fast zwei Millionen Euro Ablöse war er auch nur bedingt ein Schnäppchen. Danach ging es für den Serben in die Türkei, wo er richtig aufblühte.


Manuel Friedrich

Fussball: Testspiel 2004, SV Werder Bremen-Trabzonspor

Eher unglücklich verlief die Zeit von Manuel Friedrich beim SVW, nach seinem Transfer von ​Mainz für 2,5 Millionen Euro. Allerdings absolvierte er nur eine Partie über sieben Minute in der ​Bundesliga, denn nach zwei Kreuzbandrissen kurz hintereinander lag Friedrich fast nur im Krankenbett. Da Werder defensiv sowieso gut aufgestellt war, bleibt der Kauf von Friedrich seit jeher ein großes Rätsel.


Eljero Elia

Eljero Elia

Nicht wirklich überzeugen konnte auch Eljero Elia. Der Niederländer kam vor sieben Jahren für ganze 5,5 Millionen Euro an die Weser. Doch er spielte stets unter den Erwartungen des Vereins und sich selbst, in 68 Partien kam er lediglich auf fünf Tore und acht Vorlagen. Zumindest finanziell stellte er sich deshalb als großer Flop dar​, doch auch er fand später wieder sein Glück in der niederländischen Liga.


Marko Arnautović

Marko Arnautovic

Noch vor kurzem gehörte der Österreicher Marko Arnautović auf der Insel zu den großen Stars, doch während seiner Zeit bei Werder Bremen gehörte er eher zu den enttäuschenden Verlierern.​ Als Skandal-Profi machte er sich auch neben dem Platz einen schlechten Ruf, doch auch auf dem Rasen machte der vorher hochgelobte Flügelspieler mit 29 Torbeteiligungen in 84 Partien nicht immer die beste Figur.


Joseph Akpala

Joseph Akpala

In einer schwierigen Phase sollte Joseph Akpala wieder für Furore in Bremen sorgen. 2012 steckte Werder eher in einer sportlichen Krise und wollte sich mit neuen Spielern aus der Findungsphase ballern. Doch Klaus Allofs sorgte bei vielen Transfers für viele Diskussionen, so auch mit Akpala. 1,5 Millionen Euro zahlte Bremen damals an den FC Brügge, zwei Torbeteiligungen in 21 Partien verfehlten aber alle Erwartungen.


Mikaël Silvestre

Mikael Silvestre,Mikael Silvestre

​Mit einem sehr ordentlichen Ruf kam Mikaël Silvestre an die Weser. In Bremen schien er seinen Zenit allerdings schon längst erreicht zu haben, denn in zwei Jahren brachte er es nur noch auf 31 Spiele. Der Innenverteidiger konnte aber nie überzeugen und spielte eher mangels fehlender Alternativen. In den Geschichtsbüchern von Werder wird er zumindest nur als Randnotiz vermerkt sein.


Mehmet Ekici

Mehmet Ekici

​Als neuer Zehner wurde 2011 der Türke Mehmet Ekici verpflichtet. Ganze fünf Millionen Euro ließ sich Werder die Dienste des ​Münchners kosten, doch der mit großen Hoffnungen verbundene Profi machte keinen guten Eindruck. Als lauffaul und ideenlos machte er sich mit seiner Spielweise nicht viele Freunde, nur acht Torbeteiligungen in drei Jahren waren ebenfalls viel zu wenig.


Marcelo Moreno

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Eine ebenfalls große Enttäuschung war auch der bolivianische Stürmer Marcelo Moreno. Zwar spielte er nur eine halbe Saison leihweise in Bremen, doch selten war ein Bundesliga-Angreifer derart schwach unterwegs. Nur drei Tore erzielte er für Werder überhaupt, doch trotzdem kann man bei ihm noch von einem kleinen Glücksfall sprechen. Denn eine Saison vorher bot man sich mit Schachtar Donezk ein ​wahres Wettbieten, Werder verpasste es glücklicherweise ihn für neun Millionen Euro zu verpflichten.


Carlos Alberto

Carlos Alberto

Der zweifellos größter Transfer-Flop der Bremer Geschichte ist der Brasilianer Carlos Alberto. Mit 7,8 Millionen Euro war er sogar der teuerste Einkauf der Bremer, doch am Ende brachte es der mit großen Hoffnungen verbundene Alberto lediglich auf fünf Einsätze im Werder-Dress. Lange hat ein solch hochgelobter Spieler nicht mehr so enttäuscht, zudem sorgten Schlafprobleme auch neben dem Platz für Diskussionen. Damit gehört er auch in der Bundesliga sicherlich zu den größten Verlierern überhaupt.​